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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Lob für „tolle Unterstützer“

24.04.2012

JERINGHAVE In der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Jeringhave arbeiten acht junge Leute, die ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) absolvieren. Julia Brunken (18) aus Varel, Aysel Erkek (20) aus Zetel, Tomke Dreesmann (18) aus Friedeburg, Fabian Hörmann (19) aus Zetel, Tomko Fahnster (20) aus Zetel, Jana Lange (20) aus Varel, Chantal Krenzel (18) aus Varel und Lars Walter (22) aus Bockhorn. Außerdem hat sich dort die 55-jährige Isolde Kratz aus Varel gemeldet, die ein freiwilliges Jahr im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes absolviert.

Werkstattleiterin Heike Sander freut sich über die engagierten jungen Leute, die in den Gruppen der Werkstatt mit großem Einfühlungsvermögen große Verantwortung übernehmen. Die FSJler arbeiten im Förderbereich, im Berufsbildungsbereich Hauswirtschaft, in der Schlosserei und in den Montagegruppen.

„Man braucht Einfühlungsvermögen“, nennt Isolde Kratz eine Voraussetzung für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Sie hatte vor ihrem Freiwilligendienst schon ein Praktikum als Schwesternhelferin gemacht, sich dann aber vorgenommen, mit behinderten Menschen zu arbeiten. „Man lernt auf andere zu achten, egal in welchem Alter“, ist eine Erfahrung ihres Dienstes. „Ich würde es jungen Menschen raten“, sagt Isolde Kratz. Aysel Erkek hatte die Fachoberschule Wirtschaft absolviert und will jetzt eine ganz andere Richtung einschlagen und Heilerziehungspflegerin werden. Auch Chantal Krenzel will sich beruflich in diese Richtung entwickeln, ebenso Jana Lange und Julia Brunken, die eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin machen wollen. Tomko Fahnster will die Erfahrung als FSJler nicht missen, er will aber studieren und Lehrer werden. Er empfiehlt jungen Leuten ein FSJ, „das bringt etwas für das Selbstbewusstsein“. Auch Fabian Hörmann strebt ein (duales) Studium an. In der Werkstatt hat er gerne mit behinderten Menschen gearbeitet. Auch Tomke Dreesmann will eine Ausbildung (bei Volkswagen in Hannover) beginnen, „aber es hat echt Spaß gemacht“.

Natürlich hofft Heike Sander auch, dass sich weitere junge Leute melden, die ein freiwilliges soziales Jahr in der Werkstatt absolvieren möchten. „Man trifft immer wieder auf Menschen mit Unterstützungsbedarf. Sozial denkende Mitarbeiter braucht man in jedem Unternehmen.“ So sieht es auch die Industrie- und Handelskammer. In der Werkstatt Jeringhave werden mehr als 190 Menschen mit Behinderung von 33 Mitarbeitern betreut. Die Werkstatt hat Aufträge zum Beispiel für die Papenburger Meyer-Werft. Zurzeit fertigen die Mitarbeiter in Jeringhave für die Werft Geländer aus Aluminium für die unteren Decks eines Kreuzfahrtschiffes.

NWZTV zeigt einen Beitrag unter http://www.NWZonline.de/nwztv

Hans Begerow
Leitung
Politik/Region
Tel:
0441 9988 2091

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