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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Früher fertig und sogar im Kostenrahmen

06.07.2019

Mariensiel Der Größenvergleich ist natürlich unfair, der Jade-Weser-Airport in Mariensiel ist schließlich kein internationaler Verkehrsflughafen wie der irgendwann vielleicht mal fertige BER in Berlin. Aber den kleinen Seitenhieb konnte sich Frieslands Landrat Sven Ambrosy nicht verkneifen, als jetzt die Fertigstellung der Sanierung von Start- und Landebahn und Modernisierung der Infrastruktur auf dem Platz gefeiert wurde. „Früher als geplant und sogar zu den vorher ermittelten Kosten“, so Ambrosy bei der kleinen Wiedereröffnungsfeier mit den Flugplatzbetreibern, Vertretern der Baufirmen und den Nutzern.

Mit rund 21 500 Flugbewegungen im Jahr – das sind durchschnittlich fast 60 Starts und Landungen pro Tag – ist der Jade-Weser-Airport ein durchaus bedeutsamer Baustein der Verkehrs-Infrastruktur im Raum Friesland/Wilhelmshaven. Inzwischen ist auch die DLR mit einem Flugzeug am Platz präsent. Die Jadehochschule ebenfalls. Beides Maschinen, die Wissenschaft und Forschung dienen.

Die beiden Gesellschafter des Jade-Weser-Airports – die Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven und der Landkreis Friesland – haben gemeinsam 1,8 Millionen Euro in die Sanierung von Start- und Landebahn sowie in den Bau einer Super-Plus-Benzin-Tankstelle investiert. Auch die Befeuerung an Start- und Landebahn sowie der Rollwege sind erneuert.

„Für alle Beteiligten war das Verfahren einer komplett vernetzten Fertigungsstruktur mehrerer Asphaltfertiger sowie Walzen im Parallelbetrieb eine Herausforderung. Und die ist gelungen“, sagte Airport-Geschäftsführer Frank Schnieder. Durch den Einbau einer LED-Beleuchtung an den Rollbahnen sowie der Umstellung auf klimafreundliche Energieträger könne sogar von einem klimaneutralen Flugplatz gesprochen werden.

Nach vielen Jahrzehnten der Instandsetzungen von Teilen der Landebahn und der Beleuchtung am Jade-Weser-Airport hatten sich die Gesellschafter entschieden, beides komplett zu sanieren und den Platz weiterzuentwickeln und zukunftssicher zu machen. 1,2 von 1.5 Kilometer Landebahn wurden abgefräst und vollständig erneuert. Und zwar in zwei Teilabschnitten, so dass die kleineren Maschinen in der dreimonatigen Bauphase von April bis Ende Juni auf der Nord- beziehungsweise später auf der südlichen Hälfte genug Platz zum Starten und Landen hatten.

Der Flugverkehr hat parallel in eingeschränkter Form stattgefunden, so Schnieder. Die größeren Maschinen sind in der Zwischenzeit auf andere Flugplätze ausgewichen – etwa nach Nordholz bei Cuxhaven, nach Emden oder Leer. Schnieder dankte der Werft der Firma Tank, die sich trotz der vielen Kunden den eingeschränkten Bedingungen angepasst hat. Für Wiking wurde in Abstimmung mit der Landesluftfahrtbehörde temporär ein Anflugfläche gebaut, so dass der Betrieb uneingeschränkt weitergehen konnte.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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