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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Mehr Betten und neues Profil

12.02.2014

Schillig Erweiterungsbau, Umgestaltung des Haupthauses und neues Profil: Der Landesverband Unterweser-Ems des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) investiert rund 1,2 Millionen Euro in die Jugendherberge Schillighörn.

Auf dem bisherigen Fußballplatz im westlichen Teil des Geländes direkt am Deich beginnt im April der Bau eines weiteren Gebäudes mit 76 Betten in 18 teilweise barrierefreien Zimmern, alle mit Bad sowie Balkon oder Terrasse, sowie einem multifunktionalen Gruppenraum. Bereits im Juli wird das Gebäude in Betrieb genommen. Nach Saisonende erhält dann das Haupthaus ein neues Farbkonzept, Speiseraum und Eingangsbereich werden umgestaltet.

Ab 2015, wenn auch die Zimmer im bestehenden Gebäude umgestaltet sind, wird die Jugendherberge Schillighörn 180 Betten bieten, berichteten am Dienstag Landesverbands-Geschäftsführer Thorsten Richter und Oliver Engelhardt, Bereichsleiter Marketing und Vertrieb. Mehrere der bisherigen Acht-Bett-Zimmer werden zu Vier-Bett-Zimmern umgewandelt. „Das ist Standard heute“, sagte Richter.

Mit Eröffnung des Neubaus im Juli startet die Jugendherberge auch mit dem neuen Profil „Team-Jugendherberge“ – als erste DJH-Einrichtung in Deutschland: „Als interkultureller Lernort greifen wir in unseren Programmen die Themen Integration und interkulturelles Lernen auf“, erläuterte Engelhardt: Insbesondere Schulklassen und Jugendgruppen sollen die Herausforderungen nahegebracht werden, die ein Miteinander verschiedener Kulturen in einer Gesellschaft an die Menschen stellt.

In Vorbereitung sind bereits die Programme „Cooltour – typisch du?“ – es geht um Eigen- und Fremdwahrnehmung –, „Sprachlos“, das bei der interkulturellen Verständigung hilft, und Improtheater. Das neue Profil wird sich auch in der Küche der Jugendherberge spiegeln: Das Essen wird internationaler. „Das ist ein Pilotprojekt“, betonte Engelhardt. Die Jugendherberge Schillighörn eigne sich dazu, weil sie nicht nur das attraktivste Haus des DJH an der Küste sei, sondern auch, weil dort der höchste Anteil an Schulklassen zu finden sei: Im Durchschnitt machen Schulklassen rund 40 Prozent der Gäste der Jugendherbergen im Nordwesten aus, in Schillighörn sind es 55 bis 60 Prozent.

Etwa die Hälfte der Schulklassen in Schillighörn kommen aus Nordrhein-Westfalen – und der Großteil sind erste bis vierte Grundschulklassen.

„Einbrüche wie etwa in Esens, wo für dieses Jahr 1400 Übernachtungen storniert wurden, weil Gymnasien Klassenfahrten boykottieren, gibt es in Schillighörn nicht“, sagte Engelhardt.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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