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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Mehr Farbe und mehr Komfort

25.04.2016

Sande Heute Probesitzen und Probeliegen und demnächst dann auch mal Probefahren: Ein Dutzend Händler aus dem Nordwesten haben beim 10. Norddeutschen Caravansalon in Sande bei vielen Wohnmobil-Freunden wieder Appetit auf Urlaub in Wohnmobil und Wohnwagen und das Sander Zentrum am Wochenende in einen großen Messe-Campingplatz verwandelt. Gut 100 aktuelle Fahrzeuge waren ausgestellt. Vom einfachen Wohnwagen bis zum luxuriösen Reisemobil reichte die Fahrzeug-Palette.

Bei mal blauem und mal dunkelgrauem Himmel, zwischenzeitlichen Regengüssen und einer vagen Andeutung von frühlingshaften Temperaturen zog die Fachmesse wie erwartet viel wetterfestes Fachpublikum auch aus dem weiteren Umfeld an.

Vom Sander Caravan-Salon ließen sich auch Gabriele und Christian Kaziolek aus der Nähe von Esens inspirieren: Seit vier Jahren lebt das ursprünglich aus Wuppertal stammende Paar an der Nordsee und genießt die Sommermonate in ihrem Camper am Deich. Nun wollen sie sich von ihrem ältere Fahrzeug trennen und halten nach etwas Neuem Ausschau. „Was die Fahrzeuge heute an Komfort bieten, ist schon enorm“, sagt Gabriela Koziolek und schaut sich die inneren Werte ganz genau an.

Für Wohnwagen und Reisemobile interessiert sich auch Willem Spielgelenberg, Holländer aus Wilhelmshaven. „Wir Holländer werden ja mit Wohnwagen geboren“, scherzt er und weiß noch nicht so recht, wohin die Reise gehen soll. Ein Wohnmobil sei schon etwas Feines. „Einsteigen und wegfahren. Da musst du kein Vorzelt aufbauen, das ist schon komfortabler.“ Allerdings fahre er mit solchen großen Fahrzeugen ungern durch die Städte. Da muss man dann Fahrräder dabeihaben.

Vor- und Nachteile gibt es bei beiden Varianten. Viele Wohnmobilisten haben allerdings konkrete Vorstellungen – und mit denen kamen sie nach Sande und guckten, was es so Neues gibt. Die Generation 55 plus, Hauptklientel der Freizeitmobile, guckt genau hin. Wilma und Hajo Saathoff aus Ostfriesland haben als langjährige Wohnmobil-Reisende den Blick für das Praktische geschärft: Gibt es genügend Stauraum? Sind die Betten und die Arbeitsflächen der Küche zu hoch? Muss man sich bücken nach Schaltern, Steckdosen und Schubladen? „Für solche Details entwickelt man mit den Jahren einen Blick“, sagen die Saathoffs.

Da könne das Interieur noch so schön sein – manches Modell sinkt in der Käufergunst, wenn nicht genug Tageslicht hineingelangt. „Der ist mir einfach zu dunkel“, sagt eine Frau zu ihrem Mann nach einer Besichtigung.

Neben den Fahrzeugausstellern waren auch mehrere Anbieter von Zubehör vor Ort. Mit einer Fernbedienung in der Hand demonstriert Markus Neitz ein Chassis-integriertes Manövrier- und Rangiersystem. „Das ist natürlich praktisch bei engen Stellplätzen oder steilen Zufahrten.“ Andere Anbieter präsentieren Kühlboxsysteme, Klimaanlagen oder Brennstoffzellensysteme. Auch Touristik-Verbände sind vor Ort und werben für ihre Region als Reiseziel.

Hochzufriedene Gesichter auch bei den Ausstellern. Doch der eigentliche Erfolg einer solchen Messe werde immer erst einige Wochen nach der Veranstaltung sichtbar – und nach der Probefahrt.


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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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