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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Jägerschaft: Mehr Konsequenz beim Abschuss

28.04.2016

Jever Mehr als 150 Mitglieder der Jägerschaft Friesland-Wilhelmshaven kamen am Dienstagabend im Schützenhof Jever zur Jahreshauptversammlung zusammen, schlenderten durch die Hegeschau, tauschten sich aus und bestaunten die Trophäen aus dem zurückliegenden Jagdjahr. In der Sitzung standen Wahlen an: Altersbedingt kandidierte Frieslands Kreisjägermeister Elimar Becker nicht mehr für eine weitere fünfjährige Amtsperiode.

Neuer Kreisjägermeister

In offener Wahl votierten die Wahlberechtigten für den bisherigen Stellvertreter Henning Freiherr von Schele aus Grünenkamp. Ebenfalls einstimmig wurde Karl-Heinrich Müller aus Kopperburg im Wangerland zum Stellvertreter gewählt. Für die Stadt Wilhelmshaven wurden Heinz Weerda als Kreisjägermeister und Heiko Zilian als Stellvertreter wiedergewählt.

„Die Vielfalt der Flora und Fauna machen die Jagd in Niedersachsen so einmalig“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Jägerschaft des Oldenburger Landes, Rainer Diekmann, um danach scharf auf die „Grünen-Landwirtschaftsminister“ zu schießen, die Landwirtschaft und Jagd ökologisieren wollten. Diekmann forderte Schluss mit den Ideologien und kritisierte, dass in Hannover der 100 Mitglieder starke ökologische Jagdverband mehr Gehör finde als die 53 000 Mitglieder starke Landesjägerschaft.

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Aktuelle Themen der Jagdpolitik wie bleifreie Munition, die Einführung eines Schießnachweises und die Freigabe von Schallminderern bei der Jagdausübung waren einige der Schwerpunkte im Jahresbericht von Jägerschafts-Vorsitzendem Irp Memmen. Kritik übte Memmen am Landwirtschaftsministerium für ein dreijähriges Forschungsvorhaben zum Thema Gänse. Dabei werde Geld aus den Mitteln der Jagdabgabe ausgegeben, das nicht jagdfördernden Zielen diene.

Bei dem im vergangenen Jahr mit dem Landkreis Friesland geschlossenen Vertrag zur Reduzierung von Wildunfällen auf den Kreisstraßen ist noch viel zu leisten, so Memmen. Um die im vergangenen Jahr von der Polizei erfassten 244 Wildunfälle hauptsächlich mit Rehwild zu verringern, sind die Revierinhaber gefordert, insbesondere das weibliche Rehwild rechtzeitig und konsequent zu schießen.

„Trotz steigender Abschusszahlen gibt es mehr Wildschweine“, sagte Elimar Becker. Wildschweine sind im südlichen Landkreis an der Grenze zum Ammerland und im Bereich Sandelermöns bereits Standwild. Im vergangenen Jahr blieben die Jäger beim Reh- und Damwild knapp unter den Planzahlen. Fast unverändert waren die Abschusszahlen bei Hase und Fuchs sowie bei Elster und Rabenkrähe. Bei Rabenkrähen sollte laut Becker „eine deutliche Steigerung möglich sein, um anderen Arten zu helfen“.

Lob für Zusammenarbeit

In ihren Grußworten würdigten Jevers stellvertretender Bürgermeister Heiko Schönbohm und Wilhelmshavens Bürgermeister Holger Barkowsky die Hegeleistungen und den Einsatz der Jägerschaft im Natur- und Umweltschutzes. Auch Frieslands Landrat Sven Ambrosy hob die gute Partnerschaft von Jägerschaft und unterer Jagdbehörde beim Kreis hervor.

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