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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Mehr Spielraum am Hooksmeer

09.01.2015

Hooksiel /Wilhelmshaven Wilhelmshaven hat bereits „Ja“ gesagt, ebenfalls die Gemeinde Wangerland und auch der Landkreis Friesland – unterschrieben ist bisher allerdings noch nichts. Es wird Zeit, dass sich etwas tut“, sagt Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena: Er ist sehr daran interessiert, dass die Nutzungsmöglichkeiten des Hooksieler Freizeitgeländes nun bald geklärt sind.

Seit April 2014 hatten Stadt Wilhelmshaven sowie die Firmen Deutsche Flüssigerdgas Terminal Gesellschaft (DFTG) und Ineos Vinyls Deutschland GmbH auf dem Voslapper Groden, die Gemeinde Wangerland, der Landkreis Friesland und das Land über einen Städtebaulichen Vertrag für das Freizeitgelände verhandelt (die NWZ  berichtete). Das Papier ist unterschriftsreif – seit dem Sommer liegt es beim Land, das noch einige juristische Details klären will.

Mit diesem neuen Vertrag werden einige Festlegungen der Vereinbarung zur Nutzung des Freizeitgeländes von 1978 gelockert, in der unter anderem ein absolutes Wohnverbot für den Bereich zwischen Seedeich und Hooksmeer festgesetzt war.

So heißt es im Vertragsentwurf: „Grundsätzlich wird die Möglichkeit gesehen, dass an bestimmten Stellen im Bereich des Freizeitgeländes nördlich des Hooksieler Binnentiefs Übernachtungseinrichtungen geschaffen werden, vorausgesetzt, dass dies sich nicht nachteilig auf die Nutzung der Industrieflächen südlich des Hooksieler Binnentiefs auswirkt.“

Nach der neuen Vereinbarung wären etwa im westlichen Bereich des Freizeitgeländes zwischen Marina und Seedeich Übernachtungsbetriebe möglich. Um zu dieser Neuregelung zu kommen, wurden Störfallrecht und Lärmschutzwerte überprüft. Das Störfallrecht spielt keine Rolle mehr, wohl aber die Lärmemissionen der Industrie: Reine Wohngebiete sind deshalb auch in Zukunft im Freizeitgelände nicht möglich – wohl aber Hotels.

Laut Vertragsentwurf wird „grundsätzlich die Möglichkeit einer verstärkten touristischen Nutzung gesehen (...). Es muss jedoch sichergestellt sein, dass die gegenwärtige und zukünftige Nutzung der südlich des Hooksieler Binnentiefs auf dem Gebiet der Stadt Wilhelmshaven gelegenen Industrieflächen hierdurch aktuell und auch langfristig keine Beschränkungen erleidet“.

Zustande gekommen ist die neue Vereinbarung im Rahmen der Beratungen über einen Pachtvertrag fürs Freizeitgelände zwischen Gemeinde und Land: N-Ports hatte alle Betroffenen an einen Tisch geholt, um auszuloten, welche Möglichkeiten zur touristischen Weiterentwicklung es im Hooksieler Freizeitgelände gibt.

Tatsächlich ist eine Einigung in greifbarer Nähe: Der Stadtrat Wilhelmshaven hat der Vereinbarung bereits zugestimmt, Gemeinde Wangerland und Landkreis ebenfalls – nun hängt es am Land.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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