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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Meilenstein für Neuromedizin in Sande“

11.04.2014

Sanderbusch „Jeder Schlaganfall ist ein Notfall der umgehend behandelt werden muss“, sagt der Chefarzt der Neurologie am Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch (NWK), Dr. Pawel Kermer. Schnelle Hilfe ist nötig, um schwere neurologische Schäden zu verhindern. Mit der nun fertig gestellten und kurz vor der Eröffnung stehenden neuen Stroke Unit, die Spezialstation für Schlaganfall-Notfälle, mit angeschlossenem neurologisch-neurochirurgischem Frührehabilitationsbereich habe sich die Situation für Schlaganfallpatienten in der Region spürbar verbessert, erklärte auch NWK-Geschäftsführer Frank Germeroth am Donnerstag bei der Präsentation der neuen Abteilung. Die Patienten profitierten von einer Kombination aus modernster Medizintechnik und einem erweiterten und hochmotiviertem Personal. Mit der „Stroke Unit 2.0“ habe man in Sanderbusch den „Goldstandard“ in der Schlaganfall-Behandlung definiert. 20,5 Stellen wurden auf der neuen Station geschaffen, viel neues Pflegepersonal wurde eingestellt.

Die steigende Zahl an Schlaganfall-Patienten habe eine Erweiterung der Kapazität erforderlich gemacht. Mit der Einrichtung zweier weiterer Versorgungsplätze und der Früh-Reha werde dazu beigetragen, die vorhanden Fähigkeiten nach einem Schlaganfall bestmöglich zu fördern. Eine zeitnahe Frühreha entscheidet darüber, ob ein Mensch nach einem Schlaganfall zum Pflegefall wird oder wieder gesund wird.

Sven Ambrosy, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des NWK, nannte die Erweiterung des Leistungsspektrums einen „Meilenstein für die Neuromedizin in Sanderbusch“. Ärzte und Pflegepersonal waren von Beginn an der Planung der neuen Spezialabteilung beteiligt.

Die neue Stroke Unit ist Teil des mehrstufigen Modernisierungskonzeptes, das das Krankenhaus Sanderbusch seit einigen Jahren schrittweise umsetzt (die NWZ  berichtete). Die bisherige und räumlich an die Intensiv-Station angrenzende Stroke Unit war mit acht Betten ausgestattet, die neue Spezialabteilung ist in eine bisherige Pflegstation der Neurologie umgezogen und verfügt über zehn Betten. Der Ortswechsel und Ausbau innerhalb des Hauses ermöglicht zugleich auch einen Ausbau der Kapazitäten der Intensivstation.

Die Krankenkassen als Kostenträger haben der neuen erweiterten Leistung zugestimmt, berichtet Germeroth. Wir haben das in vollem Umfang ins Krankenhaus-Budget hineinverhandeln können.

Oliver Braun
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965313

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