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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Planung: Millionen fließen in Deichschutz

03.12.2015

Varel /Dangast /Wapelersiel Der Schutz vor Sturmfluten soll am Wapeler-Siel verbessert werden. Bereits bei der Herbstdeichschau im II. Oldenburgischen Deichband für den Abschnitt zwischen dem Jade-Wapeler-Siel und Dangast wurde das Vorhaben vorgestellt (die NWZ  berichtete). Am Dienstagabend befasste sich der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Umweltschutz der Stadt Varel mit den Plänen.

Keine Stellungnahme

Wie Olaf Freitag, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Planung und Bau, skizzierte, beabsichtigt der Deichband, das Jade-Wapeler-Siel baulich zu ertüchtigen. Dieses Vorhaben soll wie berichtet, im Frühjahr beginnen. 120 000 Kubikmeter Sand werden dafür aufgefahren. Kurzfristig sei die Stadt Varel aufgefordert worden, bis zum 15. Dezember eine Stellungnahme wegen der Befreiung nach dem Bundesnaturschutzgesetz für die Herstellung der Deichsicherheit im Bereich des Jade-Wapeler-Siels abzugeben, erklärte Freitag. Einstimmig sprachen sich die Fraktionen dafür aus, auf eine entsprechende Stellungnahme seitens der Stadt Varel zu verzichten.

Schöpfwerk erweitern

Die Pläne zur Ertüchtigung des Deiches sehen vor, das Schöpfwerk seeseitig zu erweitern. In diesem Zusammenhang solle auch die Deichkrone etwas angehoben werden auf eine Höhe von mindestens 8,60 Meter über Normalnull, sagte Freitag. In diesem Zusammenhang solle auch der Deich „höhenmäßig etwas angepasst werden“. So werde der Deich etwas zurückgenommen und „etwas eleganter an das Sielbauwerk angeschlossen“. Circa 6300 Quadratmeter des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer würden dauerhaft beansprucht, skizzierte der Vertreter des Bauamtes.

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Zusätzlich werde eine Fläche von circa 5000 Quadratmetern im Nationalpark temporär für Baustelleneinrichtungszwecke in Anspruch genommen, sagte Freitag. Zugleich werde aber durch eine Deichverschwenkung auch eine Fläche von circa 8600 Quadratmetern dem Nationalpark dauerhaft zugeschlagen.

Geringfügig betroffen

Wie Freitag weiter erklärte, werde die Maßnahme fast komplett im Gebiet der Gemeinde Jade realisiert. Das Stadtgebiet Varel sei demnach nur geringfügig unter anderem durch die Einrichtung von zwei temporären Baustelleneinrichtungsflächen betroffen.

Er hoffe im Januar den Auftrag für den Massivbau vergeben zu können, sagte am Mittwoch Rüdiger Wilken, Geschäftsführer des Kreisverbands Wesermarsch der Wasser- und Bodenverbände, im Gespräch mit der NWZ . Er gehe von einer Bauzeit von vier bis fünf Jahren aus. Die Gesamtprojektkosten inklusive der Vorplanung bezifferte er auf rund 28 Millionen Euro.

Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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