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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Wattsegler Bei Wangerooge In Aktion: Müllsammeln auf Minsener Oog

10.08.2019

Minsener Oog Die Interessenvertretung der Wattsegler – Soltwaters e.V. – veranstaltet auch in diesem Jahr eine Müllsammelaktion auf der Insel Minsener Oog. Am Samstag, 7. September, soll das Strombauwerk, das zur Kernzone des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer zählt, gereinigt werden.

In der übrigen Zeit des Jahres ist das Eiland in der Außenjade menschenleer; lediglich Vogelwärter des Mellumrats und Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamts Wilhelmshaven halten sich dort temporär auf.

Anmeldungen zur Müllsammelaktion nehmen die Soltwaters unter info@soltwaters.de entgegen. Dort werden auch Einzelheiten der geplanten Müllsammelaktion mitgeteilt.

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Minsener Oog liegt südöstlich der Insel Wangerooge, von der sie durch die Blaue Blaje getrennt ist, und vier Kilometer nördlich des Festlands. Die nächstgelegenen Orte auf dem Festland sind Minsen und Schillig. Eigentümer ist das WSA Wilhelmshaven. Der amtliche Name der Insel lautet Minsener Oog und wurde erst 2005 vom Ständigen Ausschuss für geografische Namen (StAGN) festgelegt.

Minsener Oog entstand Anfang des 20. Jahrhunderts aus den Sandbänken Olde Oog und Steenplate. Ab 1906 errichtete die Marinebaudirektion Wilhelmshaven auf Olde Oog Buhnen, um eine Versandung des Fahrwassers zu verhindern. Dadurch sollte die Fahrrinne nach Wilhelmshaven für die Flotte der Kaiserlichen Marine freigehalten werden. Ursprünglich war geplant, Wangerooge mit Olde Oog zu verbinden.

Zur Sicherung des Jadefahrwassers entstand in den 1970er Jahren durch Sandaufspülungen eine neue großflächige Düneninsel. Über 10 Millionen Kubikmeter Baggergut wurden in den Jahren 1975 und 1978 aus dem Jadefahrwasser verklappt und damit der Südteil der Insel immer weiter vergrößert. Sie hat nun eine teilweise bis zu 12 Meter hohe Dünenlandschaft und ist ungefähr 370 Hektar groß. Durch das Anpflanzen von Strandhafer konnte mittlerweile der Landabgang größtenteils eingedämmt werden. Die Insel ist 4,5 Kilometer lang in Nord-Süd-Richtung, und bis zu 1,5 Kilometer breit.

Seit dem Zweiten Weltkrieg ist vor allem das WSA Wilhelmshaven auf Minsener Oog tätig gewesen. Es arbeiteten ständig zwei Buhnenwärter im Schichtdienst, die verschiedene Wartungsaufgaben auf der Insel wahrnahmen. Neben dem 1976 errichteten Radarturm findet sich ein größerer Mannschaftsbereich in Form von Pfahlbauten für die WSA-Mitarbeiter.

Nahe dem Radarturm befindet sich eine aufgeschüttete Mole, die Buhne C, an deren Ende sich ein Anleger befindet. Eine Feldbahn dient dem Materialtransport. Am Ende der Buhne A befindet sich auch heute noch ein kleiner Flakturm, der im Zweiten Weltkrieg errichtet wurde und bis 1998 als Leuchtturm diente. 1998 gab das WSA seine ständige Präsenz auf der Insel aus Kostengründen auf.

Der Name der Insel leitet sich von dem gegenüberliegenden Kirchspiel Minsen ab. Es gibt eine Sage, wonach Minsen früher auf der Insel Minsener Oog gelegen haben soll. Die Fischer des Ortes sollen eine Nixe eingefangen haben, die aus Rache das Dorf in den Fluten versinken ließ. In Anlehnung an diese Sage gibt es in Minsen die Bronzeskulptur des Minser Seewiefkens, das gleichzeitig die Wappenfigur der Gemeinde Wangerland darstellt.

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