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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Menschen: Mit einem Urlaub fing alles an

31.12.2016

Neuenburg Walter Dittel zieht es immer wieder zurück in seine Heimat Neuenburg. Der 74-Jährige verbringt einen großen Teil des Jahres in der Region Beruwela in Sri Lanka. Doch zum Jahreswechsel trifft er sich mit seiner Familie und vielen Freunden in der Friesischen Wehde. Das trübe Wetter nimmt er dabei in Kauf. Die klimatischen Unterschiede könnten größer nicht sein: „Das ist jetzt die beste Reisezeit in Sri Lanka, die Temperaturen schwanken zwischen 28 und 32 Grad, da ist es hier schon bedeutend kälter“, so Walter Dittel. Das Wasser sei angenehm warm.

Der Inselstaat liegt im Indischen Ozean, 237 Kilometer östlich der Südspitze des Indischen Subkontinents. In Sri Lanka feiern die Einheimischen den Jahreswechsel nicht. „Das gibt es dort nicht. Lediglich in den großen Hotels werden für die Urlauber Silvesterparties organisiert“, sagt Walter Dittel.

Mit einem dreiwöchigen Erholungsurlaub fing 1981 alles an. Zusammen mit seiner mittlerweile verstorbenen Ehefrau Gunda fand das Paar gefallen an Land und Leute, dorthin reisten die beiden Neuenburger im Januar jeden Jahres für mehrere Wochen. Nach der Tsunami-Katastrophe im Jahr 2004 starteten Walter und Gunda Dittel eine beispiellose Hilfsaktion. Auch die Gemeinde Zetel und die NWZ -Weihnachtsaktion unterstützten das Projekt.So kamen insgesamt 140 000 Euro an Spenden zusammen.

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Entstanden ist in der Region Beruwela das Dorf „Klein Zetel“ mit 22 Häusern. „Fischer, die nach dem Tsunami völlig mittellos waren, haben dort eine neues Zuhause gefunden“, so Walter Dittel. Ehefrau Gunda hatte maßgeblichen Anteil an der Hilfsaktion, sie verstarb 2013 nach schwerer Krankheit. Zetels Bürgermeister Heiner Lauxtermann überzeugte sich in Sri Lanka von der Besiedlung.

Nach „Klein Zetel“ zieht es Walter Dittel immer wieder hin. Mehrere Monate im Jahr hält er sich in der Region auf und hat dort treue Freunde gefunden. Der 74-Jährige wird von den Einheimischen für seine große Hilfsbereitschaft geschätzt. Das Leben dort habe sich stark verändert: „Der Tourismus ist mittlerweile ein ganz wichtiger Wirtschaftsfaktor.“ Daneben spiele der Anbau von Tee eine ganz elementare Rolle. Eine Besonderheit sei auch die Ernährung: „Es gibt hauptsächlich Huhn und Fisch mit Curry und Reis.“ Daran habe sich nichts verändert.

Bei seinen Aufenthalten in Neuenburg schätzt Walter Dittel die deutsche Küche: „Daran wird sich nichts ändern.“ Im Frühjahr geht es für den 74-Jährigen wieder zurück in seine „zweite Heimat“ am Indischen Ozean.

August Hobbie Varel / Mitarbeiter
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