• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Mit Nonnen in den Wald

04.07.2013
Betrifft: Beilage „150 Jahre St.-Johannes-Hospital“, NWZ  vom 27. Juni:

Mit großem Interesse las ich die Beilage in der NWZ  über „150 Jahre St. Johannes-Hospital Varel“. Als ich das Foto mit der Gemüseernte sah, erinnerte ich mich an meine Erlebnisse in den Nachkriegsjahren, insbesondere an die Landwirtschafts-Schwester Ludgara. Leider vermisse ich auf dem Foto zu meinem Bedauern ihren Namen.

Ich meine, auf dem Foto außerdem die Gehilfin Maria und Herrn Erich Zübke zu erkennen, der als Flüchtling nach dem Kriege dort in der Landwirtschaft tätig war. Ich war damals zwar erst zehn Jahre alt, hielt mich aber fast täglich auf dem Krankenhausgelände auf, weil meine Großmutter dort ein kleines Stück Land gepachtet hatte, wo jetzt die Mozartstraße ist.

Ich erinnere mich gerne an Schwester Ludgara, an deren Rockzipfel ich tagtäglich hin. Zur Vesperzeit durfte ich mit ihr in das Landwirtschaftsgebäude gehen und Stuten essen. Ich hatte den Vorteil, dass meine Onkel Wilhelm Jürgens und Herbert Jürgens dort beschäftigt waren, Onkel Wilhelm in der Tischlerei und Onkel Herbert in der Landwirtschaft (später im Pflegedienst). Ich durfte zur Bickbeerenzeit mit den Nonnen in der Kutsche zum Bickbeerenpflücken in den Wald fahren. Es war für mich das Größte, mit den Nonnen aus der großen Gulaschkanone Erbsensuppen zu essen. Die Schwestern waren sehr lustig und sangen fröhlich.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Fronleichnam habe ich geholfen, Blumen zu sammeln, die für den Umzug nötig wurden. Am Nikolausabend wurden wir Kinder in die Landwirtschaft eingeladen und bekamen vom Nikolaus, der die Kranken besucht hatte, eine Tüte mit Keksen.

Zur Weihnachtszeit begleitete ich Schwester Ludgara in die Kapelle, wo die Krippe aufgebaut war. Ich musste ganz leise sein. Als meine Töchter Sylvia 1958 und Gudrun 1959 im St. Johannes-Hospital geboren wurden, machte sie auf der Säuglingsstation Nachtdienst (...).

Schwester Ludgara war in ihrer Güte und Ernsthaftigkeit für mich ein liebevolles Vorbild. Sie hat immer einen Platz in meinem Herzen.

Gisela Gustavs Varel

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.