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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Biogas-Anlage: Gülle wird künftig in Halle gelagert

12.01.2019

Moorwarfen Ein halbes Jahr lang wurden darüber Gespräche geführt – nun kommt das Neubauvorhaben für die Biogas-Anlage Moorwarfen wieder in die öffentliche Beratung: Die Politik hatte im Juli eine Entscheidung über eine Bebauungsplan-Änderung für das Sondergebiet zurückgestellt, weil es zahlreiche offene Fragen gab. Die wurden nun geklärt – am Mittwoch, 16. Januar, werden die Pläne ab 16.30 Uhr im Anton-Günther-Saal im Bauausschuss beraten.

Laut Stadtverwaltung hat es Gespräche mit Vertretern des Gewerbeaufsichtsamts, der Landwirtschaftskammer und des Landkreises sowie Investor Enno Brader über das geplante technische Verfahren, das Brennmaterial und die Verkehrssituation gegeben. Geplant ist, die Biogas-Anlage so umzubauen und zu erweitern, dass sie künftig nur noch mit Mist und Gülle betrieben werden kann (die NWZ) berichtete.

Die Anlieger der Biogas-Anlage an der Sillensteder Straße hatten bei Bekanntwerden der Pläne Befürchtungen insbesondere darüber geäußert, dass sie in Zukunft massiven Geruchs- und Lärmbelästigungen ausgesetzt sein werden.

Laut Stadtverwaltung soll die Biogas-Anlage zum einen wasserdicht abgeschottet werden, zum anderen werden Mist und Gülle nicht wie bisher offen, sondern in einer geschlossenen Halle gelagert. „Natürlich sind im Rahmen des später notwendigen immissionsschutzrechtlichen Verfahrens Geruchs- und Staubgutachten beizubringen“, so die Stadt. Auch die Ausrüstung der Halle mit Lüftungsanlagen und Filtern muss im Rahmen der Gutachten bestimmt werden.

Zum Verkehr wurde bei den Gesprächen ausgeführt, dass die zurzeit genehmigte Inputmenge von etwa 36 500 Tonnen im Jahr auf ca. 25 000 Tonnen sinken und dadurch der Lieferverkehr nicht zunehmen wird. Da weniger Gärrest anfallen soll, werde sich auch der Abfahrt-Verkehr reduzieren.

„Grundsätzlich wurde in der Betrachtung aller zuständigen Stellen festgestellt, dass es sich um ein genehmigungsfähiges Vorhaben handelt“, teilt die Stadt Jever mit.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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