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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Förderung: Nach Kraftakt folgt das bange Warten

10.01.2015

Zetel Sie demonstrierten ganz deutlich das neue Wir-Gefühl der Region „Südliches Friesland“: Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner und seine Amtskollegen Andreas Meinen aus Bockhorn sowie Heiner Lauxtermann aus Zetel haben am Freitag im Mehrgenerationenhaus in Zetel offiziell das Regionale Entwicklungskonzept (REK) abgegeben, und sich damit um Fördermittel der Europäischen Union (EU) zur Entwicklung des ländlichen Raumes beworben.

Doppelte Prüfung

Mitte Mai soll bekanntgegeben werden, ob die Region „Südliches Friesland“ EU-Fördermittel zur Entwicklung des ländlichen Raumes erhält. 51 Regionen haben sich beworben. 40 davon erhalten einen Zuschlag.

Nach der Abgabe prüfen zunächst die vier Niedersächsischen Ämter für regionale Landesentwicklung die Anträge. Die Zweitbewertung nimmt das Landesministerium vor. Bewertet wird nach einem Punktesystem. Danach wird die Rangliste erstellt.

Mitte Mai soll eine Entscheidung fallen, ob die Stadt gemeinsam mit den beiden Gemeinden aus der Friesischen Wehde im Rahmen des „Leader“-Projekts Gelder für die Förderperiode 2014 bis 2020 erhält. Es geht um eine Fördersumme in Höhe von zwei Millionen Euro. Das über 100 Seiten starke Konzept nahm Patricia Bonney vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems aus Oldenburg entgegen.

Binnen vier Monaten wurde das Konzept unter der maßgeblichen Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erstellt. „Es war ein Kraftakt“, sagte Heiner Lauxtermann, der mit dem Ergebnis überaus zufrieden ist: „Es ist etwas entstanden, das tragen kann. Wir überreichen das nicht chancenlose Paket mit großer Hoffnung. Wenn wir den Zuschlag bekommen, sind wir in der Lage, das Konzept mit Leben zu füllen.“

Es beinhaltet vier Handlungsfelder: 1. Demographische Entwicklung, Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und Daseinsvorsorge; 2. Klima- und Umweltschutz, erneuerbare Energien; 3. Regionale Wirtschaftsentwicklung; 4. Landwirtschaft, Tourismus, Kunst und Kultur. Projekte wie beispielsweise die Einrichtung eines Bürgerbusses oder Hospizes, sowie die bessere Vernetzung und Information in allen gesellschaftlichen Bereichen sollen realisiert werden.

„Es ist toll, wie sich die Bürger eingebracht und wie viele Ideen sie geliefert haben“, lobte Bockhorns Bürgermeister Andreas Meinen. Gerd-Christian Wagner ergänzte: „Es war wichtig, dass wir den Bürgerbeteiligungsprozess in Gang gebracht haben. Das bringt das südliche Friesland sehr weit nach vorne. Ich bin zuversichtlich, dass wir für das Konzept ein positives Plazet bekommen.“

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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