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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Nachfrage nach „Friesenstrom“ steigt

04.09.2010

HOHENKIRCHEN Am 1. September hat die Friesenenergie GmbH den Hebel umgelegt: Ihr Strom aus Wind- und Wasserkraft kommt nun bei den Kunden aus der Steckdose. „Das Licht im Kühlschrank brennt auch weiterhin“, erklärte Wangerlands Bürgermeister Harald Hinrichs schmunzelnd.

Die Friesenenergie, Tochterunternehmen der Gemeinde Wangerland, war am 1. Juli in das Energiegeschäft eingestiegen. Das Unternehmen kauft an den Energiebörsen Strom aus regenerativer Erzeugung ein und liefert ihn an seine Kunden. Bisher haben vorrangig Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbebetriebe aus der Gemeinde Wangerland die Möglichkeit, den Wangerländer Ökostrom zu beziehen.

„Die bisher angeforderten Strommengen sind höher als erwartet. Man kann von einem guten Start sprechen“, freuen sich die beiden Geschäftsführer der Friesenenergie GmbH, Gitta Heitmann und Manfred Meinen. 1,3 Millionen Kilowattstunden Windstrom werden in diesem Monat voraussichtlich durch die Leitungen ins Wangerland fließen.

Und die Nachfrage steigt: „Als wir im Juli gestartet sind, war es heiß und die Leute waren mit der Fußball-WM beschäftigt, deshalb war der Zulauf noch nicht so groß. Aber jetzt geht es richtig los“, sagt Meinen. Wie erwartet, hätten auch viele Zweitwohnungsbesitzer im Wangerland bei dem neuen kommunalen Stromanbieter gezeichnet.

Dass das Interesse am Wangerländer Ökostrom steigt, sei unter anderem an der Nachfrage nach Infoabenden zu merken. So ist die Friesenenergie am Dienstag, 7. September, beim Verein Handel, Handwerk und Gewerbe Horumersiel zu Gast, am Mittwoch, 8. September, folgt die Dorfgemeinschaft Middoge und am 14. September die Dorfgemeinschaft Wiefels.

Mit Beginn des Jahres 2011 will die Friesenenergie ihr Angebot wie geplant auf das Jeverland ausweiten.

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