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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Natur gab es schon bevor Bagger kamen“

20.09.2019
Betrifft: Friedrichsfeld: „Kasernengebäude müssen weichen“, NWZ vom 17. September

„Nach 50 Hektar teilweise geschütztem Wald sind nun die Kasernen dran, zerstört zu werden. Vielleicht hätte man die Gebäude auch noch nutzen können, aber das sei dahin gestellt. Und dann kann man lesen, dass es in manchen Bereichen gefährlich bleiben würde und dass an diesen Stellen nichts angepflanzt werden könne. Da müsse sich die Natur selbst entwickeln. Ach nee. Das hatte sie doch schon! Ganz wunderbar sogar. Über 300 Pflanzenarten, darunter 50 gefährdete, stark gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Arten. Und über 50 bedrohte Tierarten waren auf dem Gelände heimisch. Bevor die Bagger kamen und alles zerstört haben.

Und nun sollen die Maßnahmen gar ihr Ziel erreicht haben? Weil es „viele verschiedene Pflanzenarten“ gäbe und sogar „Rehe und Raubvögel“? Ja, genau, viele verschiedene Pflanzenarten gab es dort. Bevor der Bagger kamen. Rehe und Raubvögel gehören seit jeher zum Inventar. In Friedrichsfeld also nichts Neues? Oh doch, ein Kiebitz hat sich dorthin verflogen. Wohl eher aus Versehen? Das Zuhause von dreißig Paaren wird zerstört, wenn die Autobahn 20 kommt. Da müssen sich noch viele Kiebitze nach Friedrichsfeld verfliegen.“

Susanne Grube Westerstede

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„Wie die zahllosen Bäume und Sträucher werden nun auch Gebäude mit geschichtsträchtigem Hintergrund ausgelöscht. Da sollten wohl auch gute Nachrichten über die Umgestaltungsarbeiten oder besser Verunstaltungsarbeiten verbreitet werden. „Es gibt viele Pflanzenarten oder Rehe und Raubvögel seien viel auf dem Gelände unterwegs“, werden die Verantwortlichen zitiert. Dabei gab es eine einzigartige und bedrohte Pflanzen- und Tierwelt bereits vor Beginn der Arbeiten.

Nun scheint das aber alles vergebene Liebesmühe zu sein. Denn die Rodung von tausenden Bäumen und die Schaffung einer großen Offenlandfläche wurden damit begründet, dass Kiebitze früh genug Fressfeinde, wie Greifvögel, erkennen können. So wurde es der Öffentlichkeit vielfach von der Straßenbaubehörde verkauft. Nun prahlt die gleiche Behörde mit Raubvögeln, den Feinden des Kiebitzes? Verzeihung, aber wie dämlich ist das denn! Das Vorhaben scheint unausgegoren und nur dem schönen Schein zu dienen. Das hat die Behörde mit ihrer Freude über Raubvögel offenkundig dargelegt.“

Thomas Coldewey Zetel

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