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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Stadtentwicklung: Neue Satzung soll Baubestand schützen

13.08.2015

Varel Um die historische Bausubstanz der Gebäude im Villenviertel in Varel zu schützen soll eine Erhaltungssatzung erlassen werden. Sie soll für Teile der Windallee, Lohstraße, Friedrich-August-Straße und Bentinkstraße gelten, damit diese wertvollen Straßenzüge nicht durch Abriss oder Neubauten entwertet werden und ihren bisherigen Charakter behalten.

Am Dienstagabend stellte Architekt Johann Boner aus Dangast den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Umweltschutz den ersten Satzungsentwurf vor. In einer Bürgerinformation werden sie demnächst der Öffentlichkeit vorgestellt, um ein Stimmungsbild zu erstellen. Den Termin gibt die Stadtverwaltung noch bekannt. Erst anschließend wird entschieden, ob die Satzung erlassen wird.

„Es wird dann quasi ein Gesetz, an das sich alle halten müssen“, betonte Johann Boner. Eine Erhaltungssatzung schreibt eine Baugenehmigung vor, wenn der Grundstückseigentümer Veränderungen am äußeren Erscheinungsbild vornehmen will – zum Beispiel einen Anbau oder Rückbau. Umbaumaßnahmen im Inneren müssen nicht genehmigt werden.

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Von den insgesamt 99 Gebäuden fallen zwölf in die Kategorie „Denkmal“ (mit Schwerpunkt an der Windallee und Oldenburger Straße). Zudem ordnete Johann Boner die Häuser in „denkmalwürdig“, „erhaltenswert“ und in den Typus „in das Gesamtkonzept passend“ ein.

Das Villenviertel wurde 1906 systematisch geplant und schrittweise an der Westseite der Windallee, Lohstraße und den vorderen Teil der Friedrich-August-Straße bebaut. Nach 1920 wurde die Friedrich-August-Straße nach hinten hin aufgefüllt. Die Bentinckstraße wurde erst nach 1945 bebaut.

„Es ist keine Ansammlung von Denkmälern, sondern eine Zusammenfassung baulicher Entwicklung die sich in der Entstehung bis 1985 hinzieht“, sagte Boner: „Selbst die jüngste Bebauung orientiert sich an die Stile, die hier gewachsen sind.“ Vorhanden seien im Wesentlichen vier Gebäudetypen: Die Oldenburger „Hundehütte“ (ein giebelständiges Haus mit einem Voll- und Dachgeschoss), Siedlungshäuser, Häuser mit Mansarddach und zweigeschossige Häuser mit Walmdach. „Es gibt auch Häuser, die nicht erhaltenswert sind und abgerissen werden können“, betonte Johann Boner. Laut geplanter Satzung müssten die Neubauten dann aber in das Gesamtkonzept passen.

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Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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