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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Arbeitskreis soll Tourismuskonzept entwickeln

26.10.2019

Neuenburg An einem Tourismuskonzept für die Gemeinde Zetel soll ein Arbeitskreis arbeiten. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstagabend im Neuenburger Schloss einstimmig beschlossen.

Ursprünglich hatte die Gruppe SPD/FDP im Zeteler Rat beantragt, die Gemeindeverwaltung möge kurzfristig ein entsprechendes Konzept entwickeln. Die Gruppe hatte ihren Antrag damit begründet, dass in Zetel in der Vergangenheit immer wieder Geld für einzelne touristische Dinge ausgegeben wurde – unter anderem für das Radwegenetz, das Freibad, Schulmuseum oder die Anlagen rund um das Schloss in Neuenburg. Es gebe auch Gästeführer und vereinzelte Übernachtungsmöglichkeiten, aber jeder koche dabei sein eigenes Süppchen, ein Konzept sei nicht zu erkennen.

Im zuständigen Fachausschuss wurde vorgeschlagen, einen Runden Tisch zu bilden, der sich mit der Entwicklung des Konzeptes befassen soll. In diesem Arbeitskreis sollen laut Erstem Gemeinderat Bernd Hoinke alle Menschen aus der Gemeinde mitwirken können, die sich mit dem Thema auskennen – die gebe es auch in der Verwaltung, wie zum Beispiel Kulturkoordinator Iko Chmielewski.

Man wolle alle Punkte des Fremdenverkehrs ansprechen und eine Bestandsaufnahme machen, was es bereits in der Gemeinde Zetel für Angebote gibt, wie diese aufgestellt sind und wie sie weiterentwickelt werden können. Die Gruppe aus SPD und Liberalen hatte beispielsweise angemerkt, man könne gegenüber des Freibads einen komfortablen Wohnmobilstellplatz einrichten. Auch die Anbieter von Unterkünften sollten unterstützt werden.

Wilhelm Wilken (Grüne) befürchtete, dass das Tourismuskonzept auf diese Weise „sehr beliebig“ werde und pochte auf professionelle Unterstützung. Diese ist laut Hoinke aber bei einem Arbeitskreis nicht ausgeschlossen. Uwe Koopmann (Linke) verwies darauf, das bereits viel an Potenzial verloren gegangen sei – besonders im Jugendbereich. Für Jugendliche gebe es kaum noch Angebote in der Gemeinde. Dieser Bereich sollte dringend gefördert werden. „Es wird Zeit, dass wir so etwas bekommen“, so Koopmann.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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