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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

70 Jahre im Dienst der Bienen

08.07.2019

Neuenburg Seinen 70. Geburtstag feierte der Imkerverein Friesische Wehde am Sonntag. Am Bienenlehrstand an den Schlosswiesen in Neuenburg waren Stände mit Produkten der kleinen fliegenden Sammler aufgebaut. Manfred Koehler erinnerte an die Anfänge des Vereins, berichtete aus seiner 29-jährigen Arbeit als 1. Vorsitzender.

2005 begann die Errichtung des Bienenlehrpfads und des Schaustands an den Schlosswiesen. Dafür dankte auch die stellvertretende Landrätin Marianne Kaiser-Fuchs dem Verein: „Das ist eine gute außerschulische Lernstätte für unsere Grundschulen und Kindergärten.“ Auch Bürgermeister Heiner Lauxtermann lobte das Engagement des Vereins und seines Vorsitzenden: „Du bist bienenfleißig“, sagte er.

Während der Grußworte vergnügten sich die Kinder mit Stoffbienen-Zielwurf, Stelzenlaufen oder Glücksraddrehen. Beeindruckend war der Einblick in das Leben eines Bienenvolks im gläsernen Schaukasten. Die Königin wurde umsorgt, und zurückgekehrte Sammlerinnen führten Tänze auf, um ihren Artgenossinnen die besten Futterplätze mitzuteilen. Arbeitsbienen müssen für ein Glas Honig rund 40 000 Mal ausfliegen und legen dabei eine Flugstrecke von rund 120 000 Kilometern zurück.

In der Wehde gibt es 108 Imker mit 714 Bienenvölkern, wobei jedes aus bis zu 60 000 Insekten besteht und eine jährliche Ernte von gut 27 Kilo ermöglichen kann. Koehler betonte, dass Bienen nicht nur für wertvollen Honig sorgen, sondern vor allem als emsige Bestäuber von Nutz- und Wildpflanzen eine bedeutende Rolle einnehmen. Rund 80 Prozent der heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Honigbienen als Bestäuber angewiesen.

„Das ist ein Hobby, was sich trägt“, sagte Koehler. Rund 180 Euro sind für Bienenkorb und Vereinsbeitrag fällig, das erste Bienenvolk bekommen Neueinsteiger vom Verein geschenkt. In guten Jahren kann man von einem Volk gut 25 Kilo Honig ernten.

Eine Attraktion war der große begehbare Bienenkorb. Mehr als ein Jahr haben die Imker daran gearbeitet. Alfred Ehben hat sich um die Konstruktion gekümmert, Steffen Walentowitz um die äußere, Ilse und Stefan Cibis um die innere Gestaltung. Im Inneren sind Original-Töne zu hören und durch einen Drehteller gibt es Informationen zum jeweils gezeigten Bild.

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