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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Natur: Vier Urwälder in einem neuen Faltblatt

20.09.2017

Neuenburg Die Niedersächsischen Landesforsten geben einen neuen „Urwald-Flyer“ heraus. „Nur im Oldenburger Land gibt es gleich vier sich selbst überlassene alte Hutewälder, die eine Vorstellung von natürlicher Waldentwicklung über lange Zeit geben“, erläutert Rainer Städing, Pressesprecher der Landesforsten.

Die Waldrelikte sind der Neuenburger Urwald bei Zetel, der Hasbruch-Urwald bei Hude/Ganderkesee, der Urwald Baumweg in Emstek und der Urwald Herrenholz bei Goldenstedt. Alle vier sogenannten Urwälder, die zum Teil bereits über 150 Jahre ohne menschlichen Einfluss sind, entwickeln sich deutlich unterschiedlich voneinander.

Der achtseitige Informationsflyer ist am kommenden Sonntag auf dem Tag der Regionen in der Teichwirtschaft Ahlhorn von 11 bis 17 Uhr am Forstamtsstand erhältlich. Danach kann man ihn auch in den jeweiligen Urwaldgemeinden bekommen.

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Aus Gründen der Pietät und Ästhetik wurden bereits Mitte des neunzehnten Jahrhunderts im Neuenburger Wald und im Hasbruch Teilflächen des damaligen Weidewaldes mit damals schon alten Eichen und Buchen aus der Nutzung genommen. Im Baumweg und im Herrenholz wurde diese Entwicklung einige Jahrzehnte später eingeleitet.

„Da es in Mitteleuropa durch die intensive menschliche Besiedlung und Überformung des Waldes keine natürlichen Buchen-Urwälder mehr gibt, wurden die aufgelassenen Eichen-Hute-Wälder gleichsam zum Synonym für Urwälder“, so Städing. Einhundert Jahre nach dieser Entwicklung wurden in den Landesforsten rund 100 Naturwälder – darunter auch die genannten Urwälder – ausgewiesen, um die natürliche Waldentwicklung in ganz Niedersachsen wissenschaftlich zu erforschen.

Neben dem Trend zur natürlichen Waldentwicklung gibt es auch verschiedene Ansätze in den Landesforsten, die Beweidung von Wäldern für Artenschutzzwecke wieder aufleben zu lassen. Gerade im lichten, beweideten Wald entwickeln sich auch neue oder verloren gegangene Lebensräume.

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