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Aktualisiert vor 25 Minuten.

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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Neujahrsempfang: „Gemeinde Zetel ist wirtschaftlich gesund“

15.01.2018

Neuenburg Die Prognose war deutlich: „Auf die Jahre 2018/2019 gerechnet gehe ich von circa sechs Millionen Euro Investitionsvolumen aus“, sagte Zetels Bürgermeister Heiner Lauxtermann am Sonntag beim Neujahrsempfang der Gemeinde in Neuenburg. Kostspielig werde vor allem das neue Feuerwehrhaus in Zetel, die Verbesserung der Infrastruktur sowie der Bau einer weiteren Kinderkrippe samt Erweiterung des Betreuungsangebots.

Auf den Haushalt 2018 kommt also eine Menge zu. „Klar, wir haben einen guten Abschluss für 2017, und buchhalterisch können wir aus diesem Überschuss den Haushalt 2018 ausgleichen. Und auch eine mögliche Zuführung aus den Gewinnen der Ökostrom ist hilfreich. Aber es wird enger“, sagte Lauxtermann.

Leider werde immer vergessen, „dass wir steuerschwach sind und die Einnahmen nicht beliebig gesteigert werden können“, sagte der Bürgermeister. Er rechnete vor, dass sich allein der Zuschussbedarf für die Kindertagesstätten mit dem Kindergarten „Regenbogenfisch“ zusammen auf inzwischen 1,6 Millionen Euro belaufe. „Das ist über den Haushalt nicht mehr zu erwirtschaften.“ Das Drehen an der Steuerschraube sei indes keine „besonders intelligente Idee“. „Meine Stimme wird da jedenfalls nicht mitdrehen“, versprach Lauxtermann vor den 150 Gästen im Neuenburger Hof.

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Dennoch zog er ein positives Resümee des vergangenen Jahres. „Uns geht es in Zetel gut, und wir sind in allen Bereichen des öffentlichen Lebens gut aufgestellt“, beteuerte Heiner Lauxtermann: „Aktuell sind wir wirtschaftlich gesund.“

Das sei das Ergebnis eines guten Wirtschaftens in den vergangenen Jahren. „Unser Leitplan hieß Gestaltung des demografischen Wandels, attraktiv bleiben und sich weiterentwickeln, damit Zetel als lebens- und wohnwerte Gemeinde gesehen wird und wir auch Zuzug bekommen.“

Und das ist aufgegangen. Zetel ist in den vergangenen zwei Jahren um 150 Einwohner gewachsen. Prognostiziert seien zudem jährlich 90 Geburten. Die Folge neben diesem gestiegenen Bedarf an Kinderbetreuung: „Die Grundschule Zetel wird nicht dreizügig, sondern vierzügig oder mehr, und wir können auch ohne Ersatz die Außenstelle in Bohlenberge nicht schließen“, so Lauxtermann: „Wir brauchen Räumlichkeiten für die Inklusion und einiges mehr.“ All das werde man im Jahr 2018 planen.

In den kommenden Monaten stünden weitere Bau-Projekte an. „In diesem Jahr werden wir Zetel-Süd zwischen der Danziger Straße und dem Bahnweg erschließen und anbieten“, sagte Heiner Lauxtermann. 80 Bauplätze stünden zur Verfügung. „Wir sind noch überhaupt nicht auf dem Markt und haben bereits jetzt 50 Vormerkungen.“

Und auch das Runde Moor werde in diesem Jahr entwickelt. „Der Grundstücksvertrag mit dem Arbeiter-Samariterbund für die Tagespflege mit Nachtpflege ist abgeschlossen“, betonte der Bürgermeister. Baubeginn soll im Frühjahr sein.

In seiner Neujahrsansprache danke Heiner Lauxtermann vor allem auch den vielen ehrenamtlich tätigen Helfern der Gemeinde. Allen voran der Feuerwehr. „Nirgendwo anders halten Mitbürger für uns alle den Kopf so hin und gehen dahin, wo es oft auch gefährlich ist, wie unsere Kameradinnen und Kameraden“, sagte er: „Für uns. Und das umsonst, Tag und Nacht.“ Doch dafür seien optimale Bedingungen notwendig. „Und die wird die Ortswehr Zetel auch bekommen.“

Eine ganz besondere Auszeichnung erhielt Wiebke Bruns. Sie wurde für ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement mit der Gemeindemedaille ausgezeichnet. Ebenso Prof. Dr. Uwe Meiners. Er habe sich vor allem um das Neuenburger Restaurierungszentrum verdient gemacht.

Der Leiter des Museumsdorfes Cloppenburg hielt zudem die Festrede des Tages. Meiners referierte zum Thema „Das kulturelle Erbe in der Region – Chancen und Perspektiven am Beispiel des Neuenburger Restaurierungszentrums“.

Dabei hob er sechs Beispiele heraus, die für die Bedeutung des kulturellen Erbes in der Gemeinde von hoher Bedeutung seien. So das Neuenburger Schloss, das 1962 durch beherztes Eingreifen der Gemeinde und des Rates vor dem Abriss bewahrt worden war, der Neuenburger Urwald sowie die Schule in Neuenburgerfeld.

Eine größere Bedeutung soll zudem die Restaurierungswerkstatt bekommen. „Wir stehen vor einer Neuaufstellung“, sagte Prof. Uwe Meiners. Mit Neuenburg als Zentrum sollen andere Restaurierungswerkstätten beteiligt werden. Zudem wies der Festredner auf die einstige Bedeutung des Neuenburger Bahnhofs und die Anbindung der Friesischen Wehde an das Bahnnetz Mitte des 19. Jahrhunderts hin sowie den Zeteler Markt als immaterielles Kulturgut.

Für die musikalische Begleitung sorgte die Geigerin Eliane Menzel gemeinsam mit Prof. Fabian Menzel (Oboe).

Traditionell beim Zeteler Neujahrsempfang zu Gast waren die Sternsinger. Sie sammelten Spenden ein. Dieses Jahr lautet das Motto der Aktion: „Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und der weltweit.“


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Olaf Ulbrich Kanalmanagement (Ltg.) / Redakteur
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