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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Ein Wochenmarkt in Neuenburg?

20.02.2018

Neuenburg „Es gibt so viele, die nicht nur die frischen Produkte auf Wochenmärkten schätzen, sondern einen Markt auch als sozialen Treffpunkt nutzen“, sagt Stefan Siefjediers. Die Wochenmärkte in Zetel und Bockhorn sind deswegen immer gut besucht – aber warum gibt es keinen Wochenmarkt in Neuenburg? Das fragt sich Gärtnereibetreiber Siefjediers aus Neuenburg. Er möchte, dass der Ort einen eigenen Wochenmarkt bekommt. Der Gewerbeverein findet seine Idee super und hat einen Antrag an die Gemeinde Zetel gestellt.

Stromversorgung steht

Die Idee: Lokale und regionale Anbieter bauen jeden Freitagmorgen ihre Stände auf dem Dörpplatz auf. Die Stromversorgung ist da, denn dort wird einmal im Jahr Neuenburger Markt gefeiert. Und auch einige Anbieter haben ihr Interesse schon bekundet, darunter Anne Carstens von Onkens Hof in Neuenburg mit Eiern, Geflügel und Käse, Familie Gerwatowski aus Neuenburgerfeld mit Gemüse, die Familie Siefjediers aus Neuenburg mit Blumen und Pflanzen und die Fleischerei Ahlrichs aus Zetel. Der Fischwagen von Menssen aus Wittmund ist ohnehin jeden Donnerstag und Freitag vor Ort – und ist gut besucht. Der Markt soll nach den Vorstellungen des Gewerbevereins immer freitags von 7.30 bis 12 Uhr öffnen. Dieser Antrag wird am Dienstag, 27. Februar, in der öffentlichen Marktausschusssitzung diskutiert. Beginn ist um 17.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.

Aber nur, wenn die Politiker den Vorschlag begrüßen und auch der Rat zustimmt, kann ein Wochenmarkt auf dem Dörpplatz eingerichtet werden.

Bis auf den Edeka-Markt im Raiffeisen-Center direkt am Dörpplatz gibt es kaum Einkaufsmöglichkeiten in Neuenburg. Der Leiter des Supermarktes, Holger Bruns, begrüßt laut Gewerbeverein den Vorschlag. „Ein Wochenmarkt würde dem Edeka ja nicht schaden, im Gegenteil. Er würde Kundschaft anziehen und Leben auf den Dörpplatz bringen“, sagt Stefan Siefjediers.

Lust auf Wochenmarkt

Seine Frau Kerstin Siefjediers war bei der Idee erst skeptisch. „Aber dann habe ich darüber nachgedacht, wie viele Menschen in Neuenburg leben, die nicht mehr so mobil sind. Ich glaube, dass so ein Wochenmarkt sehr gut angenommen würde. Und weil die Stromversorgung schon da ist, muss die Gemeinde kein Geld investieren.“

Das Ehepaar bietet seit Jahren Pflanzen, Stauden und Kränzen an seinem Stand in Sande an. „Wir haben richtig Lust auf Wochenmarkt“, sagt Stefan Siefjediers.

Er hat schon genaue Vorstellungen, wo die Stände stehen könnten. Und außerdem gebe es in Neuenburg ja keine Geschäfte, denen man Konkurrenz machen könnte. „Jeder kann mit einem Stand auf dem Wochenmarkt dabei sein, egal, ob Spielzeug oder Wein. Wir wollen damit allen Betrieben in Neuenburg die Chance geben, sich zu präsentieren.“

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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