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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Fremdenverkehrsbeitrag: Neuer Beirat soll Vorschläge unterbreiten

29.01.2014

Jever Der Fremdenverkehrsbeitrag soll dazu führen, dass Marketing und Tourismus in Jever besser funktionieren und mit der erhobenen Abgabe mehr erreicht wird. Wie das funktionieren könnte, war Thema der ersten Gesprächsrunde, zu der Bürgermeister Jan Edo Albers am Montagabend die Beitragspflichtigen aus Handel und Gewerbe, Handwerk und Gastronomie eingeladen hatte.

Die Resonanz auf das Gesprächsangebot war mit fast 100 Teilnehmern enorm und bestätigte, dass Albers mit seinem Ansatz, mit Betroffenen zu sprechen, richtig liegt. „Wenn wir nicht miteinander sprechen, werden wir unsere Probleme nicht lösen können: Nur wenn wir an einem Strang ziehen, können wir die Stadt voranbringen“, betonte er.

Zwei Jahre für Verfahren

Trotz der Klage, die mehrere Geschäftsleute aus Jever gegen den Fremdenverkehrsbeitrag angestrengt haben, soll die Beteiligung der Beitragspflichtigen an der Verwendung der Mittel auf den Weg gebracht werden, wie es der Ratsbeschluss vorsieht. „Wir können nicht auf die Gerichtsentscheidung warten, das kann bis zu zwei Jahre dauern“, erläuterte Albers.

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Konkret geht es um die Verwendung von 50 000 Euro: Die Stadt erhebt von den rund 600 Gewerbetreibenden Jevers 150 000 Euro als Fremdenverkehrsbeitrag, 100 000 Euro bleiben bei der Stadt für ihre Aufwendungen für die Jever Marketing und Tourismus GmbH, 50 000 Euro gehen zur Finanzierung von Veranstaltungen und Werbebroschüren direkt ans Stadtmarketing (die NWZ  berichtete).

Was von diesem Geld künftig finanziert wird, dazu soll ein neuer Beirat Vorschläge unterbreiten. Darüber herrschte in der Diskussion Einigkeit. Der Beirat soll von allen Fremdenverkehrsbeitrags-Pflichtigen gewählt werden. Offen ist noch, wie das Verhältnis der Berufsgruppen zueinander aussehen wird.

Für Stirnrunzeln sorgte die Forderung aus der Gruppe der Gastronomen um Matthias Lau (McDonald’s) und Stephan Eden (Schützenhof), dass die Gastronomen und Hoteliers, die den höchsten Anteil am Fremdenverkehrsbeitrag aufbringen, auch das meiste zu sagen haben sollten.

So verwies der jeversche Ford-Händler Siegmund Netcel darauf, dass alle Geschäftsleute für besseres Marketing zusammenarbeiten sollten, Franco Oglialoro (Mamma Mia) betonte, dass der Fremdenverkehrsbeitrag allen gleich weh tue. Theodor Wagner (Hase Safety) bemängelte, dass die Gastronomen den Eindruck erweckten, sie seien die einzigen, die den Tourismus förderten. Und Kurt Wessels (Tabak Wessels) wies darauf hin, dass es ohne den Einzelhandel in Jever auch keine florierende Gastronomie in der Stadt gäbe.

Hausaufgaben erledigen

Bürgermeister Jan Edo Albers, der die Diskussion souverän leitete, wird nun Hausaufgaben machen und zu weiteren Gesprächen einladen: Er wird den prozentualen Anteil der verschiedenen Beitragsgruppen ermitteln und danach einen Vorschlag zur Besetzung eines Beirats erarbeiten. Diesen Vorschlag will er dann erneut zur Diskussion stellen. „Ziel muss sein, dass ein Gremium für alle die Aufgabe wahrnimmt, die Stadt voranzubringen“, betonte er.

Unbeantwortet blieb allerdings die Frage von Claudia Rieken, ob die Stadt Rücklagen bildet, falls das Verwaltungsgericht die Fremdenverkehrsbeitragssatzung in zwei Jahren kippt. „Sollte die Klage erfolgreich sein, müsste die Stadt Geld zurückzahlen – und dann würde der neue Beirat ins Leere planen“, gab sie zu bedenken.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
Melanie Hanz Redakteurin / Gesamtleitung Friesland
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