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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Verwaltung: Neuer Fachbereich soll es richten

29.06.2010

VAREL „Wie organisieren wir künftig Wirtschaftsförderung in der Stadt Varel?“, überschrieb Bürgermeister Gerd-Christian Wagner die Aufgabe. Im Wirtschaftsausschuss wurde jetzt ein Konzept vorgestellt, das die Aktivitäten der Stadt in Sachen Wirtschafts- und Tourismusförderung bündeln sowie alle Veranstaltungsaktivitäten unter einen Hut bringen soll. Alle Aktivitäten sollen unter das Dach eines neuen Fachbereichs 5.

Aufgaben verteilt

Die Aufgaben, die derzeit noch an mehreren Stellen erledigt werden, sollen gebündelt werden. Der Eigenbetrieb Kurverwaltung Dangast soll von bestimmten Aufgaben befreit werden, der verbleibende Betrieb wird in den neuen Fachbereich 5 integriert.

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„Es wird nach dem Vorbild vieler Städte, insbesondere aber der Stadt Vechta, ein Fachbereich für Medien, Marketing, Kultur und Wirtschaftsförderung geschaffen“, heißt es in dem Entwurf der Stadtverwaltung. Dieser neue Fachbereich solle Anlaufstelle für alle Aufgaben sein, „die die mediale Darstellung der Stadt Varel betreffen“, so der Entwurf, der nun in den Fraktionen diskutiert wird: Dazu zählten Konzeption und Herausgabe von Printprodukten, audiovisuelle Medien sowie der Internetauftritt. Der neue Fachbereich fungiert künftig als Pressestelle. Außerdem soll der neue Fachbereich für Wirtschaftsförderung zuständig sein, Kontakt zu den Unternehmen halten und Ansprechpartner für ansiedlungsinteressierte Unternehmen sein. Schließlich sollen in dem Fachbereich die verbliebenen Rest-Aktivitäten der Kurverwaltung aufgehen. Zuständig sein soll der Fachbereich auch für alle Veranstaltungen – kulturelle Veranstaltungen, aber auch Märkte. Leiter des neuen Fachbereichs soll der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing GmbH (WS), Bernd Bureck, werden.

Hintergrund des neuen Konzeptes sei das Ziel, den Zuschuss der Stadt zu den Aktivitäten der Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing GmbH sowie zum Eigenbetrieb Kurverwaltung Dangast zu minimieren. „Das muss in den Sommerwochen auf den Prüfstand“, sagte Bürgermeister Wagner. „Wir werden nicht unbedingt in allen Bereichen Geld sparen, aber es effizienter einsetzen.“

Entscheidungen im August

Jürgen Bruns (SPD) sieht bei der Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing den „Zeitpunkt, jetzt alles auf den Prüfstand zu stellen“. Die Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing sei ja als GmbH neu gegründet worden, nun müsse eine Neubewertung vorgenommen werden und auch die Partner der GmbH „müssen mit einbezogen werden“.

Beteiligt an der Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing GmbH sind Werbe-Gemeinschaft und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Varel (ein eingetragener Verein). Die SPD-Fraktion – namentlich Erich Hillebrand und Georg Ralle – verhehlten nicht, dass sie mit den Ergebnissen des Wirtschaftsförderers nicht vollständig zufrieden seien. Hillebrand: „Wir haben unter Wirtschaftsförderung ein anderes Ziel.“

Bürgermeister Wagner und Ilonka Etzold (FDP) nahmen Bureck in Schutz, wiesen auf das Fachmarktzentrum als erfolgreiche Ansiedlung hin. Bureck selbst wandte sich an Hillebrand: „Es hätte eine bessere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsförderung und Aufsichtstrat geben können. Von dort hat es keine Unterstützung gegeben. Man hat immer auf den Geschäftsführer geschaut.“ Letztlich gehe es aber darum, Varel voranzubringen.

Die Fraktionen werden über das Konzept beraten. Im August soll es Entscheidungen geben. Zuvor werden die Vorbereitungen für eine Umstrukturierung in Dangast und in der WS-GmbH getroffen.

besteht die Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing GmbH, in der Wirtschaftsförder- und Veranstaltungsaktivitäten (Vareler Mittwoch, Vareler Konzerte, Langer Sonnabend) zusammengefasst sind. Gesellschafter sind die Stadt (95 Prozent) und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft sowie die Werbe-Gemeinschaft zu gleichen Teilen als Minderheitsgesellschafter.

wurde 2002 gegründet, um der Struktur des Öffentlichen Dienstes zu entkommen. „Allerdings zeigte sich sehr schnell, dass auch die Form der GmbH seitens der kommunalen Vertreter gelebt werden muss. Dies ist nie 100prozentig geglückt“, heißt es im Konzept der Stadtverwaltung. Zuschuss 210 000 Euro, 95 Prozent wird von der Stadt getragen.

In den nächsten Wochen steht die Kurverwaltung vor Veränderungen. Der Campingplatz steht vor einer Privatisierung oder Kooperation, der Strand samt Strandkorbvermietung soll privatisiert werden. Auch Aufgaben der Kurverwaltung könnten an einen Betreiber gegeben werden. Nicht aufgegeben ist die Hoffnung, einen Betreiber für das Quellbad zu finden.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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