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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

ERSTE HILFE: Neuer Verein plant schon Aktionstag

06.07.2007

VAREL Die Gründungsversammlung des Vereins „Aktion gegen Herzflimmern“ im großen Sitzungssaal des Rathauses in Varel war für die Veranstalter ein großer Erfolg. 21 Interessierte traten spontan dem neuen Verein bei, der es sich zum Ziel gesetzt hat, sogenannte Defibrillatoren gegen den plötzlichen Herztod anzuschaffen. Es ist geplant, öffentliche Plätze, wie z.B. den Strand in Dangast, Campingplätze, Sportplätze oder Bäder mit diesen Geräten auszustatten.

Einstimmig zum ersten Vorsitzenden wurde Jens-Olaf Fianke, Rettungsassistent und Mitglied des Vareler Stadtrates, gewählt. 2. Vorsitzender ist Dr. Andreas Pieper, Chefarzt der Anästhesieabteilung im St.-Johannes-Hospital Varel. Zum Schriftführer wurde Heinz-Dieter Rode und zum Kassenwart Wilfried Rolfs bestimmt. Als 1. Beisitzer fungiert Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner und als 2. Beisitzer Dr. med. Johann Warns. Für die Öffentlichkeitsarbeit ist ab sofort Volker Sermond und für die technische Betreuung Meik Eilers zuständig. Als Kassenprüfer wurden Jan Theilken und Franz Tellner gewählt.

Für Privatpersonen beträgt der Jahresbeitrag 25 Euro, für Gewerbetreibende, Firmen und freiberuflich tätige Personen mindestens 100 Euro. „Jetzt haben wir die Basis geschaffen, um zu arbeiten. Mit diesem großen Zuspruch hatte ich im Vorfeld nicht gerechnet", freute sich Jens-Olaf Fianke. Fianke machte deutlich, dass der plötzliche Herztod mit mehr als 130 000 Betroffenen die häufigste Todesursache in Deutschland ist. Der Tod wird durch Herzrasen (Kammerflimmern) verursacht, was zu einem sofortigen Herz-Kreislauf-Stillstand führt. Ein „Automatisierter Externer Defibrillator“ (AED) kann hier Leben retten. Dieses Gerät kann von Laien einfach und schnell eingesetzt werden und zum Lebensretter werden. Nach einem plötzlichen Herzversagen beginnen bereits nach fünf Minuten die ersten irreparablen Hirnschäden. Zum schadensfreien Überleben bleibt nur ein Zeitfenster von drei bis fünf Minuten. „Die Hilfsfrist des Notarzt- und Rettungsdienstes beginnt in der Regel nach drei bis fünf Minuten.

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Die Hilfe innerhalb dieses Zeitfensters ist also weder von Notärzten noch von Rettungsdiensten machbar", so Fianke.

Die Außenbereiche wie Altjührden und Dangast sollen deshalb zuerst mit den 1500 Euro teuren Defibrillatoren ausgestattet werden. „Unser Ziel ist aber eine flächendeckende Ausstattung mit den Defibrillatoren, nicht nur auf Varel beschränkt. Diese Zauberkisten sind allerdings kein Allheilmittel. Die Breitenausbildung der Bevölkerung in Herz-Lungen-Wiederbelebung darf nicht vernachlässigt werden, sondern muss in Angriff genommen werden", fordert Fianke. Am 1. September wird sich der neue Verein mit einem Aktionstag vorstellen.

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