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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Neues Führungstrio bei Reichelt Elektronik

01.10.2010

SANDE Nach der Unternehmensübernahme der Reichelt Elektronik GmbH & Co. KG durch die Schweizer Dätwyler Gruppe Anfang des Jahres (die NWZ berichtete) setzt man im Hause Reichelt nun auf bewährte Führungsstrukturen. Mit sofortiger Wirkung wurden Ulf Timmermann, Friedel Grunwald und Hermann Herzog als Geschäftsführer berufen.

Ulf Timmermann wurde zum Sprecher der Geschäftsführung ernannt. Darüber hinaus wurde er als Mitglied in das Management-Team des Konzernbereiches Technische Komponenten im Dätwyler-Konzern berufen. Dadurch erhalte Reichelt Elektronik eine starke Gestaltungskraft in Fragen der künftigen Aufstellung des gesamten Konzernbereichs, teilte die neue Geschäftsführung mit.

Das Sander Traditionsunternehmen wurde während der Übergangszeit durch den scheidenden Interimsgeschäftsführer Dr. Trauffer geleitet, der jetzt in einer Feierstunde verabschiedet wurde.

Die Schweizer Dätwyler Gruppe ist ein international ausgerichtetes Unternehmen mit den vier Konzernbereichen Technische Komponenten, Pharmazeutische Verpackungen, Kabel und Gummi. Mit dem weiteren Ausbau von Reichelt sei der Dätwyler Konzern auf dem besten Weg, zur europäischen Nummer 1 der Katalogdistributoren zu werden, so die Geschäftsführer.

Durch die dezentrale Ausrichtung des Konzerns soll Reichelt Elektronik unabhängig am Markt agieren. Die Fäden würden weiterhin allein in Sande gezogen und die strategischen wie auch die operativen Entscheidungen vom neuen Dreierteam getroffen.

Als eine strategische Herausforderung werde derzeit die Exportausweitung vorangetrieben. So soll Reichelt Elektronik weiterhin ein Wachstumsmotor der Region sein.

Die frühere Firmenchefin Angelika Reichelt ging Anfang des Jahres in Ruhestand. Weil kein Familienmitglied als Nachfolger an der Firmenspitze zur Verfügung stand, verkaufte Reichelt das 20 Jahre zuvor erworbene Unternehmen an die Dätwyler Gruppe. Mit der Übernahme durch die Schweizer würden nicht nur ihr Lebenswerk, sondern auch die Arbeitsplätze ihrer mehr als 200 Mitarbeiter am Elektronikring in Sande gesichert, hieß es seinerzeit.

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