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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Nicht immer nur an Autofahrer denken“

02.07.2012

VAREL Zu einer ungewöhnlichen Fahrradtour durch die Stadt haben sich am Sonnabend Ratsmitglieder aller Vareler Fraktionen auf den Weg gemacht. Dazu hatte Marion Borchardt von der Lokalen Agenda 21 eingeladen. Die Lokale Agenda setzt sich mit entscheidenden ökologischen, ökonomischen und sozialen Fragen der heutigen Zeit und deren Wechselwirkungen auseinander. „Ich habe gerade gemerkt, dass es doch ganz anders ist, als Radfahrer mal eine bekannte Strecke zu fahren“, sagte Borchardt bei der Begrüßung. „Deshalb freue ich mich über diese Aktion, bei der wir einige Knackpunkte abfahren“.

Zur fachkundigen Unterstützung war Rolf Lammers dabei. Als Radverkehrsbeauftragter der Stadt Varel ist er auch beratend im Ausschuss für Bauen, Planen, Liegenschaften und Verkehr der Stadt Varel tätig.

Im Jahr 2008 hat die Arbeitsgruppe „Verkehr und Mobilität” der Lokalen Agenda ein Radverkehrskonzept für die Stadt vorgestellt. Inwieweit dieses Konzept realisiert wurde und welchen Nutzen es für Radfahrer brachte, davon konnten sich die Ratsmitglieder selbst ein Bild machen. „Ich möchte Sie einfach mal mitnehmen, um Varel aus der Sicht des Radfahrers zu erkunden“, sprach Lammers und fuhr los.

Es ging über die stark befahrene Bundesstraße zum Fachmarktzentrum, wo Verbrauchermärkte, Imbissketten und Fachgeschäfte für ein hohes Verkehrsaufkommen sorgen. Durch enge Straßen ging es Richtung Fußgängerzone, in der Radfahrer ihr Fahrzeug eigentlich schieben sollen, aber sich einige nicht an diese Regel halten. Eine ungewohnte Herausforderung für die Ratsmitglieder war das erlaubte Radeln entgegen der Fahrtrichtung in einer Einbahnstraße. Immer stoppte der Tross an neuralgischen Punkten, nahm Schilder ins Visier und diskutierte. Plötzlich endende Radwege und die neue Radwegbenutzungsordnung führten teilweise zur Verunsicherung.

Lammers bat den Stadtrat darum, beim Stichwort Verkehr nicht immer nur an die Autofahrer zu denken. Mit den Worten: „Jeder für sich kann sich jetzt Gedanken machen und diese in seine Ratsarbeit einfließen lassen“, dankte Marion Borchardt für das Interesse, und Rolf Lammers hofft auf positive Effekte für alle fahrradfahrenden Bürger.

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