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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Oberahmer Peldemühle: Noch gibt es viele Arbeiten zu erledigen

15.04.2011

SANDERAHM Der gemeine Nagekäfer, im Volksmund Holzwurm genannt, macht den freiwilligen Windmüllern bei der Oberahmer Peldemühle in Sanderahm zu schaffen. Darüber hinaus treibt dort auch der gescheckte Nagekäfer sein Unwesen. Doch bei ihm ist man guter Dinge, denn nach altem Müllerwissen zieht der ungeliebte Geselle aus, sobald die Mühle nicht mehr steht, sondern wieder in Betrieb ist.

Und das ist sie seit fast einem Jahr. Eine Bestandsaufnahme lieferten die Müller jetzt bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins zum Erhalt der Oberahmer Peldemühle.

Vor fast acht Jahren wurde der Verein gegründet, um das technische Denkmal, das in privatem Besitz, der Öffentlichkeit aber zugänglich ist, zu erhalten und zu sanieren. Seitdem sind rund 230 000 Euro für Sanierungsmaßnahmen geflossen, hinzu kamen unzählige Arbeitsstunden der Windmüller Dietmar Weiß, Wolfgang Kasper und Karl-Edzard Heeren. Dass sich die Mühle, die auch im Tourismus-Konzept der Gemeinde Sande eine große Rolle spielt, wieder dreht, war im vergangenen Jahr der große Stolz der Müller.

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Doch noch immer sind viele Arbeiten zu erledigen. Die Müller haben deshalb ein Konzept zur weiteren Sanierung aufgestellt. Dafür hatten sie sich neben der Mühlentechnik, die sie selbst beherrschen, Kompetenz von außen durch den Monumentendienst (Bausubstanz) und durch die Firma Römer Biotec (Schädlingsbekämpfung und Sanierung von Holz) geholt. Die Fachleute meinten, der gescheckte Nagekäfer werde nicht von allein sein Werk einstellen, doch altes Müllerwissen sage anderes, erläuterte Dietmar Weiß. Nun werde mit einfachen Mitteln ein „Insektenmonitoring“ verfolgt, das zurzeit auch keine weitere Aktivität zeige.

Dennoch: es stehen zahlreiche Aufgaben auf dem Programm. Von der Anschaffung einfacher Feuerlöscher bis hin zu Arbeiten am Stirnrad, das die Mahlgänge antreibt, der Sanierung des Gemäuers und dem Anstrich von Fenstern und Türen sind noch Posten in Höhe von rund 160 000 Euro offen. Woher das Geld kommt, steht noch nicht fest.

Der Vorsitzende, Josef Wesselmann, hatte zuvor von den erfolgreichen Veranstaltungen und Arbeiten des vergangenen Jahres berichtet. Hier hatten 55 000 Euro investiert werden müssen, durch Spenden und Zuwendungen von Stiftungen waren aber für den Verein nur rund 5000 Euro zu zahlen gewesen.

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