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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Jägerschaft: Noch immer zu viel Fallwild

04.03.2017

Jever Die im Hegering Jever vereinten Jäger blicken auf ein insgesamt positives Jahr zurück. Hegeringleiter Hans-Jürgen Woge bezeichnete in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus zur Schlachte, die vom Jagdhornbläserkorps Jeverland eröffnet wurde, die nachhaltige Naturpflege als Auftrag der Jägerschaft, die in der Öffentlichkeit mehr Akzeptanz finden sollte.

Der Hegering Jever besteht aus neun Revieren mit ca. 5000 Hektar bejagbarer Fläche in Jever sowie Waddewarden, Westrum und Wiefels. Woge beklagte wieder zu viele Wildunfälle: Mit Wildwarnreflektoren und ständig wechselnden Standorten von Dreibeinen wollen die Revierpächter auf gefährliche Strecken hinweisen.

39 Stück Rehwild von 70 abschussgenehmigten Tieren landeten als Fallwild auf der Straße, hinzu kamen 56 Hasen – 153 Hasen wurden insgesamt erlegt. Zu den Hegemaßnahmen gehört auch der Abschuss der Rabenkrähe, die als Nesträuber gilt und verantwortlich für den Rückgang von Rebhuhn, Fasan und Hase sein soll. Die Jäger aus Sandelermöns erlegten sechs Wildschweine und fünf Damhirsche, die aus dem ostfriesischen Jagdgebiet mit dem Knyphauser Wald ins Jeversche gewechselt waren.

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Imke Oltmanns, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, berichtete über den Einsatz des Infomobils der Kreisjägerschaft beim Brüllmarkt: Die Besucher wurden über die Hege und Pflege der Jägerschaft in den Revieren informiert und für mehr Verständnis im Umgang mit der Natur sensibilisiert. Anton-Wilhelm Janssen regte an, in diesem Jahr den Stand um den Verkauf von Wildbret zu erweitern.

Willhelm Becker stellte die Ergebnisse des Übungs-und Wettkampfschießen des Schießobmanns Heiko Hildebrandt vor, der mit Udo Cremer zu den besten Schützen im Hegering Jever gehört. Hegeringleiter Woge forderte mehr Beteiligung an den Schießwettbewerben und den Standdiensten ein. Die Hundeausbildung, so Hundeobmann Helmut Behrends, brachte mit geringer Durchfallquote gute Ergebnisse und wird auch 2017 intensiv weitergeführt. Sorgen bereiten den Hegeringmitgliedern die jährlich steigende Anzahl von nicht angeleinten Hunden in den Revieren auch in der Brut- und Setzzeit.

Die Hubertusmesse der Kreisjägerschaft Friesland-Wilhelmshaven ist am 3. November in der Sengwarder Kirche, berichtete Bläserobfrau Hilde Becker. Im vergangenen Jahr hatte die Gruppe 24 Auftritte.

„Wir befinden uns in einem schweren Jagdpolitischen Fahrwasser mit immer mehr Gängelung der Jägerschaft“, beklagte Kreisjägermeister Henning von Scheele. Beispielhaft werde im Hegering Jever viel Wert auf den Bestandserhalt gelegt. Ausbaufähig sei noch das Blühstreifenprogramm für bessere Wild-Lebensbedingungen. Von Scheele bittet Grundeigentümer, Flächen zur Verfügung zu stellen.

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