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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Nun beginnt die heiße Arbeitsphase

30.01.2016

Varel /Bockhorn /Zetel Die ersten Projekte können realisiert werden. Das ist das Ergebnis der ersten Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „Südliches Friesland“ in diesem Jahr. Zahlreiche interessierten Bürger verfolgten am Donnerstagabend die öffentlichen Sitzung im Bockhorner Rathaus. Gemeinsam wollen die Gemeinden Zetel und Bockhorn sowie die Stadt Varel die Region stärken.

Lokale Vorhaben

Wie berichtet, wurde die Region im vergangenen Jahr in das „Leader-Förderprogramm“ aufgenommen. Bis 2020 fließen insgesamt 2,4 Millionen Euro an Fördergelder der Europäischen Union (EU) zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Mit den Mitteln sollen Vorhaben lokaler Initiativen und Projekte unterstützt werden. Regionalmanagerin Annika Bauer stellte in der ersten Sitzung des Jahres die Eckfeiler des Leader-Programms vor.

Mit der „Bewegungs- und Begegnungsstätte Südliches Friesland“ in Zetel konnte die Lokale Aktionsgruppe, die aus kommunalen Vertretern sowie öffentlichen Partnern und Wirtschafts- und Sozialpartnern besteht, am Donnerstagabend auch gleich das erste Projekt anschieben. Der Turn- und Sportverein (TuS) Zetel hatte die ehemalige neuapostolische Kirche gekauft, um darin Kurse anzubieten (die NWZ  berichtete). Der Verein benötigt dringend Fördermittel für den Umbau.

Für das Projekt beläuft sich der von der LAG beschlossene, förderfähige Betrag für die Antragsstellung beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) als Bewilligungsbehörde auf insgesamt 39 400 Euro. Erst wenn diese ihre Bewilligung gebe, könnten die Fördermittel fließen, erklärte Carsten Fischer vom Amt für regionale Landesentwicklung.

Wie Regionalmanagerin Annika Bauer erläuterte, belaufe sich der Fördersatz für private und gemeinnützige Vorhabenträger auf 30 bis 50 Prozent der förderfähig anerkannten Gesamtkosten; bei öffentlichen Vorhabenträgern sind es 50 bis 60 Prozent.

Kulturzentrum schaffen

Noch völlig offen ist bislang der Ausgang des Projektantrages „Haus Hansa-Kulturspeicher“ in Varel. Wie berichtet, setzt sich der eigens gegründete Museumsverein „Hansa-Automobilwerk und Kulturzentrum Varel“ um seinen Vorsitzenden Herbert Freese für den Erhalt des Fabrikgebäudes ein. Der Verein möchte das Gebäude vom derzeitigen Eigentümer erwerben. Der Besitzer fordert 250 000 Euro als Kaufpreis. Danach soll es saniert und zu einem Kulturzentrum umgebaut werden.

Herbert Freese stellte der Aktionsgruppe gemeinsam mit Hans-Georg Buchtmann, Vorsitzender des Heimatvereins Varel, das Projekt vor. In den kommenden Sitzungen solle der Antrag zur Beratung kommen. Grunderwerb sei allerdings nicht förderfähig, sondern könne nur anteilig angerechnet werden, erklärte die Regionalmanagerin.

Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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