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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Naturschutz: „Ohne Krähenjagd geht es nicht“

12.01.2017

Friesland Die Landwirte in Friesland sind in Sorge, dass Niedersachsens Naturschutzverbände ein generelles Abschussverbot für die Rabenkrähe durchsetzen könnten. Naturschutzbund (Nabu) und Bund für Umwelt und Naturschutz (Bund) hatten vor kurzem ihre Kritik an der Jagd auf Rabenkrähen erneuert. Für die massenhafte Tötung der Vögel gebe es „keinen vernünftigen ökologischen Grund“. Man hoffe auf ein Abschussverbot. Die Naturschützer verwiesen darauf, dass in den vergangenen 15 Jahren in Niedersachsen mehr als eine Million Rabenkrähen geschossen wurden.

„Wie viele Rabenkrähen hätten wir wohl, wenn nicht geschossen worden wäre“, hält Frieslands Kreislandwirt dem entgegen. Er ist irritiert, wie Naturschutzverbände „vom Schreibtisch aus“ zu solchen Empfehlungen kommen können: „Den ländlichen Raum kann man nicht mit der Stadt vergleichen“, betont er.

Selbst der Runde Tisch Naturschutz beim Landkreis, an dem neben Kreislandvolk auch Jägerschaft und Naturschutz sitzen, hält die Jagd auf Rabenkrähen für sinnvoll und notwendig. „Auch aus Gründen des Naturschutzes“, betont Seetzen. Denn Frieslands Landwirte engagierten sich stark im Gelegeschutz der Bodenbrüter. „Wir passen auf Gelege von Kiebitz, Rebhuhn und anderer Vögel auf – doch Prädatoren wie die Rabenkrähe machen uns Kummer – und wenn Nester zerstört sind, wird doch meist der Landwirt zum Schuldigen erklärt“, berichtet er.

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Hinzu komme, dass die Krähen die Silonetze zerhacken – und dadurch entsteht der Landwirtschaft auch finanzieller Schaden, wenn die Silage schlecht wird.

„Die Krähenjagd ist ein sehr müßiges Geschäft, weil die Vögel sehr schlau sind“, sagt Seetzen. „Aber ohne Jagd geht es nicht.“

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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