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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Soldaten im Einsatz in Osterforde: 850 Corona-Tests in zwei Wochen

27.03.2021

Osterforde Eigentlich ist Hauptbootsmann Jens Ehm beim Marineunterstützungskommando in Wilhelmshaven stationiert und als Schiffselektriker eingesetzt. Doch seit knapp drei Wochen ist sein neuer Einsatzort das Senioren- und Pflegeheim Osterforde. Denn der 36-jährige Familienvater ist dort, zusammen mit einem Marineoffizier, für die Corona-Schnelltests zuständig. Die Initiative für die Hilfe kam vom Heimleiter Uwe Lührs. „Die Heimaufsicht hat uns angesprochen, dass wir einen Antrag stellen können, wenn Unterstützung benötigt wird“, sagt der Geschäftsführer.

Zur Vorbereitung auf den Einsatz ging es erst ins Sanitätsunterstützungszentrum. Dort wurde den Soldaten ein Lehrvideo vom Robert-Koch-Institut gezeigt, wie ein Corona-Schnelltest richtig gemacht wird. „Im Anschluss wurde überprüft, ob wir alle Impfungen haben und ob wir gesund sind. Nach einer Woche ging es dann los“, so Ehm.

Arbeit im Schichtsystem

In den ersten drei Tagen wurden die Soldaten von Pflegedienstleiterin Marion Hupe-Klein begleitet. Zu Anfang wurde bei den Soldaten ein Corona-Schnelltest gemacht, damit sie nachempfinden können, wie es sich anfühlt. Dabei wird ein Stäbchen in die Nase eingeführt und dieses in eine Flüssigkeit gegeben. Die Flüssigkeit kommt dann auf ein Plättchen, das nach zehn bis 15 Minuten anzeigt, ob jemand positiv oder negativ ist. „Wir haben auch die Möglichkeit, einen Rachentest zu machen“, fügt Hupe-Klein hinzu. Für die Corona-Tests wurde ein Raum freigeräumt und ausgestattet.

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Wichtig sei es, laut der 62-Jährigen, darauf vorbereitet zu sein, dass der zu Testende plötzlich niest oder mit dem Kopf zuckt. Zum Schutz der Soldaten tragen sie FFP2-Maske, Gesichtsschild, Schutzmantel und Handschuhe.

Seit dem 7. März sind Ehm und sein Kamerad im Schichtsystem im Einsatz. Ein Soldat ist von sechs bis elf Uhr vor Ort und der andere von elf bis 16 Uhr. In dieser Zeit werden alle Mitarbeiter, Besucher und Dienstleister getestet. Für die Bewohner des Senioren- und Pflegeheims sind sie nicht zuständig, das übernimmt das Pflegepersonal. Der Nachtdienst testet sich selbst.

Große Unterstützung

In den ersten zwei Wochen haben die Soldaten 850 Tests gemacht. Das Fazit von Ehm fällt dabei durchweg positiv aus, weil der 36-Jährige sich bewusst ist, dass seine Arbeit eine große Unterstützung ist. „Durch meine Frau, die in einem Krankenhaus arbeitet, weiß ich, dass die Arbeit eine hohe Belastung ist.“

Das bestätigen auch Hupe-Klein und Lührs. „Wir sind froh, dass jemand hier ist“, so Lührs. Eine große Entlastung bedeutet der Einsatz vor allem für Hupe-Klein, denn bis zum Eintreffen der Soldaten hatte sie die Tests seit dem 15. Dezember alleine gemacht.

Soeke Heykes Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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