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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

,Pläne haben gravierende Folgen‘

20.03.2012

„Pläne für zwei Hotels und Wohnungen“, NWZ  vom 17. März 2012

Es ist leider so gekommen, wie viele Wangerooger es bereits befürchteten. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden wir zwei Hotels (. . .) bekommen. Und schon bald einige hundert Eigentumswohnungen mehr. Das wird für viele Insulaner gravierende Folgen bis hin zur Insolvenz haben! (. . .)

Das Aparthotel von Herrn Onnen ist meines Erachtens so ausgelegt, dass man daraus jederzeit ein Apartmenthaus mit vielen Eigentumswohnungen machen kann. Ein 4-Sterne Hotel kann ich in der Planung nicht erkennen (. . .)

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Anders bei der Planung der Hotelanlage von Herrn Lammers, der vor einigen Jahren das alte Hotel Kaiserhof erwarb (. . .). Damit der Bau des neuen Kaiserhof genehmigt wurde, hat man den Bau als Apartmentanlage mit Hotelbewirtschaftung schmackhaft gemacht. Ein hotelmäßiger Betrieb findet dort meines Wissens nicht statt. (. . .)

Herr Lammers will uns diesmal einen Hotelkomplex mit 100 Betten verkaufen. (. . .) Weitere 100 Betten sollen in einem zusätzlichem Gebäude errichtet werden. Meines Erachtens ist das nur die halbe Wahrheit: Erst werden es nur die Wohnburgen sein, dann wird nach etwa 2- bis 4-jährigem Hotel-Betrieb festgestellt werden, dass der Betrieb unwirtschaftlich ist.

Es werden außerhalb der Saison nicht genügend Gäste auf der Insel verweilen. Das kleine Stück „Winterkuchen“ wird dann durch 5 Hotels geteilt. Die Preise werden soweit in den Keller gehen, dass der Wangerooger nicht mehr seine Ferienwohnungen vermieten kann, ohne dabei Geld zuzusetzen.

Über Kurz oder Lang werden die Betreiber dann mitteilen, das man sich das Geschäft anders vorgestellt hat. Spätestens dann werden die beiden Objekte als Eigentumswohnungen vermarktet.

Gerd GerdesWangerooge

1. Auf Wangerooge darf keine einzige weitere Eigentumswohnung gebaut werden.

2. Wenn ein weiteres Viersternehotel ohne die Subvention durch Eigentumswohnungen nicht funktioniert, frage ich mich, was da nicht stimmt.

3. Weitere Eigentumswohnungen dürfen auf Wangerooge nicht gebaut werden – man schaue sich nur einmal den Inselprospekt an und vergleiche die Anzahl von Ferienwohnungen der Insulaner mit der Zahl der Eigentumswohnungen.

4. Im Kommentar schreibt Frau Hanz, dass es unterschiedliche Richtungen für die Weiterentwicklung der Insel gibt. Wie wäre diese: Eine absolute Hinwendung zu Service und Freundlichkeit, also zu Prinzipien, die wenig kosten, aber bestimmt sehr, sehr viel bringen.

Es gibt sicher viele weitere Möglichkeiten, nur eines muss berücksichtigt werden:

5. Es darf auf Wangerooge keine weitere Eigentumswohnung geben. Mir wird seit Jahren gesagt, auch ich als Kleinvermieter habe etwas von dieser Entwicklung. Ein Vergleich der Belegungspläne von vor 15 Jahren mit denen von heute zeigt mir allerdings nur, dass die Vermietung trotz ständiger Renovierung und Klassifizierung (vier Sterne) schlechter geworden ist.

Deshalb gilt meiner Meinung nach: 6. Auf Wangerooge darf keine weitere Eigentumswohnung gebaut werden.

Klaus Brüggerhoff, Wangerooge

Nun ist es bekannt: nicht ein Hotel, sondern zwei, nicht Kurklinik sondern ca. 60 Eigentumswohnungen sollen nach dem Willen von zwei Investoren und Bürgermeister entstehen (. . .)

Bislang haben die jeweiligen Gemeinderäte sich erfolgreich gegen Begehrlichkeiten für besondere Gemeindegrundstücke (. . .) zur Wehr gesetzt. Dieses jetzt ist also ein Novum; die Eile, in der die Abstimmung über die Bühne gehen soll, ist bemerkenswert, um nicht zu sagen sehr verdächtig.

Vielleicht fließt auch eine kleine Summe in die Schuldentilgung, so der Bürgermeister (ca. 9 Millionen Euro Schulden wurden angehäuft).

Schließlich will man eine neue Verwaltung bauen und eine Strandhalle und, und, und … Beim normalen Bürger würde man wohl vermuten, dass da jemand größenwahnsinnig geworden ist. Auf die Vernachlässigung der Gebäude an der Promenade ist schon hinreichend hingewiesen worden. Man baut und lebt auf den Abbruch hin. Wir Insulaner müssen die Kröte schlucken, unsere eigenen Ferienwohnungen nur noch schwer vermieten zu können. Gelockt wird mit Attraktivität und Kaufkraft. (. . .)

Bei der Klassifizierung von Ferienwohnungen ist die Quadratmeterzahl ein wesentlicher Pluspunkt. Wangerooge ist die kleinste der ostfriesischen Inseln und hat die geringste Quadratmeterzahl pro Kopf an Naturfläche.

Trotzdem wird fleißig weitergebaut. Kein Wunder, dass die Verweildauer auf unserer Insel immer kürzer wird.

Am 24. 3. 2012 schnappt die Falle für uns Insulaner zu, wenn nicht ein Wunder geschieht.

Gerda Oldewurtel, Wangerooge

Zehn Jahre lang wurde auf ein Hotel an der westlichen Strandpromenade vergeblich gehofft. Jetzt sollen zwei Hotels, die keine sind, gebaut werden!

(. . .) Nur Apart-Hotels in Verbindung mit Ferien- und Eigentumswohnungen sind rentabel. Hieß es zunächst, dass auf der so genannten Polizeiwiese Häuser für Alte und später für Bedienstete der Gemeinde- und Kurverwaltung geplant seien, sind es jetzt rund 80 Apartments bzw. Eigentumswohnungen und 100 weitere Betten.

Dass einheimische Vermieter Angst vor noch mehr Konkurrenz durch hochwertige Eigentumswohnungen (rund 1200 gibt es bereits) in bester Lage haben, ist begreiflich.

Ein Jahrzehnt lang wurde vom Bürgermeister und vom Rat gehofft und geplant, nun soll in nur einer Woche entschieden werden. (. . .)

Schon soll in einer interfraktionellen Sitzung des Rates die Marschrichtung festgelegt und zwei Tage später in auffälliger Eile hinter geschlossenen Türen über den Abschluss notwendiger Verträge entschieden werden. (. . .) Acht z.T. eigentlich befangene Ratsmitglieder, (. . .) stimmen über ein mehrfaches Millionenprojekt ab, welches das Gesicht der Insel verändert, die Promenade zuklotzt, den Platz am Strand weiter einengt und den oft miesen Verkehr über Harle verschärft.

Die links liegengelassenen Vermieter, die einem Hotelbau bisher wohlwollend gegenüber standen, sind enttäuscht; sie fühlen sich verkohlt. In zweieinhalb Jahren geht der Bürgermeister Kohls in Rente. Dann ist Wangerooges „Filetstück“ von der Gemeinde verkauft und andererseits sind gute Geschäfte gemacht worden. Hohe Schulden, von Bürgermeister Kohls nicht zu verantworten, werden bleiben.

Hans-Jürgen Jürgens, Wangerooge

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