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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Pokern um neue Strandkarte

03.03.2017

Wangerland Für Diskussionen hat am Mittwochabend im Tourismusausschuss die Saisonstrandkarte für Wangerlands Strände gesorgt. Von vornherein war zwar klar: die 10-Euro-Saisonkarte in ihrer bisherigen Form muss eingestellt werden – diskutiert wurde aber, ob ein ähnliches Angebot geschaffen werden sollte.

Wie berichtet, hatte die Wangerland Touristik GmbH die Einstellung der 10-Euro-Saisonstrandkarte beantragt – und zwar vor dem Hintergrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur Ungleichbehandlung bei Badpreisen. Denn: Die Karte war nur für Einwohner Wilhelmshavens sowie der Landkreise Friesland und Wittmund gültig. Das Bundesverfassungsgericht verweist in seinem Urteil aber auf den Gleichheitsgrundsatz, der verletzt wird, wenn einer Gruppe ein Vorteil zugestanden wird, ohne dass es dafür einen sachlichen Grund gibt. Und das war hier der Fall.

Für alle gültig

Dass an diesem Urteil nicht gerüttelt werden kann, das sahen alle Ausschussmitglieder ein – und stimmten für die Abschaffung. Die rot-grüne Mehrheitsgruppe um Klaus Lammers (SPD) stellte allerdings den Antrag, eine ähnliche Karte anzubieten. Die sollte aber erstens: mehr kosten, und zweitens: für alle gültig sein, um niemanden zu bevorzugen.

Armin Kanning, Geschäftsführer der Wangerland Touristik, betonte, dass es bereits ein solches Angebot gebe: eine Servicekarte zum Preis von 45 Euro, die sogar noch mehr Angebote vereine, als nur den Strandeintritt. Ein Parallelangebot würde wenig Sinn machen, so Kanning.

Lammers sah das nicht ein: schließlich gebe es bestimmt Menschen, die nur den Strand besuchen möchten und für die das gesamte Angebot der teureren Karte gar nicht in Frage käme.

Für Kanning und das Team der Wangerland Touristik kein Argument: Schließlich sei bei beiden Karten nicht nachvollziehbar, wie oft der Strandbesuch tatsächlich genutzt werde. Das sei schon mit der 45-Euro-Karte schwer nachvollziehbar – warum also noch so ein Angebot schaffen, das dann möglicherweise zum Nachteil des Haushaltes führen könne? „Wir müssen doch kein Produkt mit Gewalt einführen, ohne den Nutzen für uns zu kennen“, sagte Kanning.

Schließlich schlug Lammers einen Kompromiss vor: den Antrag, eine neue Karte einzuführen, noch einmal zu schieben, um das Thema in den Fraktionen zu beraten. Das wurde einstimmig angenommen.

Hilke Janßen-Pahlke stellte schließlich noch die neue Internetseite der Wangerland Touristik vor. Die Anforderung: die neue Seite sollte aufgeräumter und moderner sein und schon auf den ersten Blick die Lust auf Nordsee und das Wangerland wecken. „Hierfür werden schon zu Beginn große Bilder eingeblendet, die Emotionen wecken sollen“, so Hilke Janßen-Pahlke.

Zwei Webcams sind neu

Neu ist unter anderem auch die Rubrik „Essen und Trinken“. Neben den gewohnten Inhalten wie Übernachtungsmöglichkeiten, Veranstaltungen und Tidezeiten sind auf der Seite von jetzt an also auch Restauranttipps für Urlauber zu sehen – wobei sogar die Gastronomen mit Bildern vorgestellt werden. Auch das Team der Wangerland Touristik wird vorgestellt.

Ebenfalls neu: zwei Webcams, die aus Schillig und Horumersiel Bilder liefern. Die Ausschussmitglieder zeigten sich beeindruckt.

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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