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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Windkraft: „Projekt mit Modellcharakter für Region“

06.07.2012

BOCKHORN Es ist ein kompliziertes Gefüge, für das ein Folgegespräch notwendig war. Am Mittwoch erläuterte der Bockhorner Bürgermeister Andreas Meinen mit seiner Stellvertreterin Katja Lorenz und Helmut Gerdes, Abteilungsleiter Bauen und Umwelt, das, was sich tags zuvor im Rat ereignet hatte. Zunächst klingt es einfach: Die Gemeinde Bockhorn verkauft ihre alte Windkraftanlage beim Bauhof, 1990 noch vom damaligen Bürgermeister Gerhard Hanken eingeweiht, und erwirbt dafür eine neue Anlage, die im Windpark Hiddels gerade aufgestellt wird.

Doch so einfach bleibt es nicht. Die WehdeWind II. Planungs- und Projektierungs GmbH & Co. KG als Eigentümer hat für jede ihrer vier Anlagen in Hiddels eine eigene Betreibergesellschaft gegründet. Eine davon, die Steinhausen IV GmbH & Co. KG, verkauft nun ihre Mühle, genauer, einen Kommanditanteil, an die Gemeinde Bockhorn. Steinhausen IV geht damit in das Eigentum der Gemeinde über.

Die Gemeinde nimmt für den Kauf bei ihrem Eigenbetrieb Abwasser einen Kredit in Höhe von 500 000 Euro auf. Darüber hinaus gewährt die Gemeinde ihrer neuen Gesellschaft Steinhausen IV ein Darlehen von 150 000 Euro, ebenfalls aus den liquiden Mitteln des Eigenbetriebes Abwasser. Damit wird ein Repowering-Bonus ermöglicht, der wiederum mit dem Abbau der alten und dem Bau der neuen Anlage zusammenhängt.

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Die einzelnen Wege waren unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Verwaltungsausschuss beschlossen worden, weil in privatrechtlichen Verträgen vertrauliche Daten genannt werden mussten. Am Dienstag hatte dann der Rat dem Ganzen fast einhellig zugestimmt. Andreas Meinen: „Damit hat der Rat mutig und konsequent gehandelt. Es ist eines der wichtigsten Projekte der Gemeinde Bockhorn. Wir übernehmen hier eine Vorreiterrolle, die Modellcharakter für die ganze Region haben kann.“

Das Geld vom Eigenbetrieb Abwasser fließt über Tilgung und Zinsen wieder zurück und kommt somit den Abwassergebühren zugute. Beim Betrieb ihrer neuen Windkraftanlage verdient die Gemeinde viel Geld, gerechnet wird mit sieben bis acht Millionen Kilowattstunden im Jahr; pro Kilowattstunde gibt es 9,42 Cent aus der EEG-Vergütung, dazu kommen 0,5 Cent pro Kilowattstunde aus dem Repowering. Meinen: „Für uns ist wichtig, dass die Erträge aus der Windkraft in der Gemeinde bleiben.“

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