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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Vareler Gärten: Raritäten aus aller Welt in den Beeten

23.07.2013

Varel Tibetanischer Frauenschuh wächst neben ingwerblütigen Orchideen, Efeu von den Karpaten schlängelt sich am großen Baum empor. Raritäten aus allen Kaltländern der Erde hat Bodo von Lienen in seinem Garten an der Neumühlenstraße in Varel versammelt.

1200 Arten, Sorten und Zwiebeln entfalten auf 1000 Quadratmetern, die bis auf eine kleine Rasenfläche komplett mit Beeten bedeckt sind, ihre ganze Pracht. Und das auf geschichtsträchtigem Boden. „Der Garten gehört zu dem 250 Jahre alten Haus, in dem einst der Sekretär von Graf Bentinck lebte. Es grenzte direkt an den Schlossgarten an“, berichtet Bodo von Lienen, der Haus und Garten von seiner Großmutter geerbt hat. Auch die Liebe zum Gärtnern hat sie ihm vermittelt.

Im Laufe der Jahre hat sich Bodo von Lienen ein enormes Fachwissen angeeignet, alle seine Pflanzen kann er neben dem deutschen auch beim botanischen Namen benennen. Er hat in seinen Beeten verschiedene Erde ausgebracht, damit sich die Pflanzen aus aller Welt mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen wohlfühlen. Neben saurer hat er kalkhaltige und neutrale Erde ausgebracht. Darauf gedeihen roter Klee aus Afrika, ein Tomatenbaum aus Peru, Moorlilien, große Blaubeeren aus Kanada, Fledermausblatt, punktierter Enzian, fleischfressende Pflanzen, Sumpfprimeln, die Riesenlilie, die ihrem Namen alle Ehre macht, 80 verschiedene Farne und unzählige andere Pflanzen.

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Der Vareler Hobbygärtner kennt nicht nur die Herkunftsländer seiner Stauden, Sträucher und Bäume, er weiß auch vieles über ihre Geschichte und ihre Verwendung. So erzählt er, dass die Amerikaner aus dem Wildrhododendron Tee produziert haben.

Neben den Stauden gibt es im Garten von Bodo von Lienen imposante Koniferen und Bäume wie eine riesige Trauerbuche, einen Baum aus Feuerland, eine Zirbelkiefer und einen Mammutbaum. Gehegt und gepflegt werden auch die Rhododendren, die Bodo von Lienen vor 30 Jahren von Willy Hinck bekommen hat, und eine alte englische Rose.

Der Artenreichtum in seinem Garten beschert dem Vareler das ganze Jahr über eine Blütenfülle. Im Frühjahr geht es los mit den Zwiebelblumen, es folgen die Orchideen und zurzeit entfalten die Sommerstauden ihre ganze Pracht.

Der Garten ist ein anerkannter Staudengarten und häufig kommen Staudenfreunde zu Besuch, um beim Gang durch den Garten Raritäten aus aller Welt zu bestaunen.

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Traute Börjes-Meinardus Varel / Redaktion Friesland
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