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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Reichelt will sieben Mio. Euro investieren

11.10.2014

Sande Jahr um Jahr stabiles Wachstum – der geschäftliche Weg des Sander Elektronikversandhändlers Reichelt Elektronik sorgt nach dem Übergang des damals Inhabergeführten Unternehmens in die Schweizer Dätwyler Gruppe im Jahre 2010 für Zufriedenheit. „Das einzige, was unser Wachstum zu bremsen drohte, war die Endlichkeit unserer räumlichen Möglichkeiten“, so Reichelt-Geschäftsführer Ulf Timmermann, „Doch mit der Freigabe für unser Erweiterungsprojekt rüsten wir uns für die nächsten Schritte positiver Geschäftsentwicklung“.

Grünes Licht für Neubau

Im Schweizer Altdorf beschloss der Aufsichtsrat der Dätwyler Holding vergangene Woche, grünes Licht für einen Neubau auf dem Gelände am Eletronikring zu geben. Das Projekt mit einem Volumen von sieben Millionen Euro wird die Logistikkapazität des Unternehmens von derzeit 4900 auf dann 10250 Quadratmeter mehr als verdoppeln. „Wir sind sehr froh, in weiser Voraussicht bereits vor zehn Jahren zusätzliche Grundstücksflächen direkt angrenzend an das Firmengelände erworben zu haben – das ermöglicht nun verzögerungsfreies Planen und Handeln“, so Timmermann.

Und „verzögerungsfrei“ scheint hier die Devise überhaupt zu sein: detaillierte Bau- und Zeitpläne werden aktuell mit Hochdruck erstellt, der Spatenstich für das Millionenprojekt soll nach Abschluss sämtlicher Genehmigungsverfahren sobald wie möglich erfolgen: „Wenn wir unsere ambitionierten Ziele erreichen, können im Weihnachtsgeschäft 2015 bereits Waren aus der neuen Halle 3 kommissioniert und versandt werden“, so der Geschäftsführer. Dann habe das Unternehmen die Möglichkeit, sein Sortiment von aktuell gut 50 000 Artikeln deutlich auszubauen und zu erweitern.

100 neue Arbeitsplätze

Auch bis zu 100 neue Arbeitsplätze am Sander Standort sind zu erwarten: „Ganz gegen den Trend von Zentralisierungen und Zusammenschlüssen wollen wir durch stabile geschäftliche Erfolge beweisen, dass Eigenständigkeit und Freiheit eines Unternehmens auch innerhalb eines größeren Unternehmensverbunds die durchaus richtige Taktik sein kann“, sagt Timmermann. Die Konzernmutter lasse den Sandern viel Spielraum, der die Grundlage für kurze Wege, schnelle Entscheidungsprozesse und damit den Erfolg des Unternehmens sei.

Das Erweiterungsprojekt unterstreiche, dass dieser Kurs in Sande fortgesetzt werden kann. „Es wird in nächster Zeit bestimmt nicht still um uns werden“, frohlockt Timmermann.

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Reichelt Elektronik

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