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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Bahnverkehr: Reisende von Bauarbeiten genervt

29.08.2013

Sande „Es kann doch nicht angehen, dass man für die Sanierung und den Ausbau von 40 lächerlichen Bahnkilometern fünf Jahre veranschlagt“. Bahnkunde Horst Waleczek aus Jever ist schon lange genervt vom Schienenersatzverkehr, von Fahrplanänderungen, Zugausfällen und umständlichen Umsteigen. Am Mittwoch nutzte er wie viele weitere Reisende und Berufspendler die Gelegenheit, um seinem Ärger Luft zu machen. Und er kennt auch die Schuldigen: „Und das ist nicht die Nordwest-Bahn und nicht die Deutsche Bahn. „Die Politik hat’s vermasselt“, sagt der Jeveraner, „doch die schieben die Schuld natürlich auch wieder auf alle anderen.“ Es werde wegen der fehlenden Finanzierung nur häppchenweise gebaut. Das bringt für die Bahnkunden nur Nachteile, sagt Waleczek. „Man hätte besser später anfangen sollen und dann in einem Rutsch.“

Sorgen und Nöte anhören

Die Nordwest-Bahn hatte ihre Fahrgäste zum Dialog auf den Bahnsteig eingeladen. Nachdem die Mitarbeiter am Montag und Dienstag in Rastede und Varel mit Bahnreisenden ins Gespräch kamen, sich dort ihre Sorgen, Nöte und Wünsche anhörten, waren mit Jörg Leßke, Katrin Hofmann, Andrea Hahner und Carolin Heinl Vertreter der Nordwest-Bahn am Mittwoch auch in Sande.

Seit zwei Jahren baut die DB Netz AG an der Bahnstrecke zwischen Rastede und Sande, um sie für den Güterverkehr des Jade-Weser-Ports fit zu machen (die NWZ  berichtete). Die Bauarbeiten beeinträchtigen seither immer wieder den regulären Zugverkehr. An allen Septemberwochenenden sowie am ersten langen Oktober(feiertags)wochenende sperrt die DB Netz die Strecke zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven zudem wieder komplett.

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Leßke und Hofmann erklärten den interessierten Bahnkunden, wann, wo und wie lange am Gleis gearbeitet werde, mochten sich aber nicht festnageln lassen auf eine Aussage, wie lange das alles noch dauert. Mit Buskonzepten werden die Unannehmlichkeiten für die Bahnkunden so gut es geht gemildert. Immerhin soll es ab 2014 keine größeren Einschränkungen auf Strecke mehr geben, wenngleich die Fahrzeiten wegen der Bauarbeiten noch acht bis zehn Minten länger dauern könnten.

Vierter neuer Fahrplan

Wegen der Gleisbauarbeiten musste der Fahrplan in diesem Jahr bereits viermal geändert werden. Nicht nur gelegentliche Bahnfahrer, sondern regelmäßige Fahrgäste der Nordwest-Bahn müssten mittlerweile gucken, wann ihr Zug oder Ersatzbus fährt. „Das ist sehr ärgerlich“, sagt Dietmar Evers, der täglich zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven pendelt. Etliche Kollegen seien deshalb wieder aufs Auto umgestiegen.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 

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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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