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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Friedrichsfeld: Reiterinnen satteln zum Protest

23.01.2013

„Wir sind total schockiert, was in Friedrichsfeld passieren soll.“ Die ersten Taten sind schon erfolgt, Wege geschottert – „ganz schlecht für die Pferde“ – Zugänge abgesperrt, erste Gebäude abgerissen, Pfade gezielt durch gefällte Bäume verbarrikadiert. Das will sich eine Gruppe von Reiterinnen und Reitern nicht gefallen lassen. Sie haben die „Interessengemeinschaft reiterfreundliches Friesland“ gegründet, Politiker und Verbände um Beistand gebeten. Und vor allem haben sie mehr als 400 Unterschriften gesammelt.

Heidi Aljets, Kerstin Mannweiler, Christa Myrtus, Marina Otto, Norbert Rhebaum, Sonja Romann, Mareike Schwarting und Susanne Schubert finden in der Pferdewelt viel Zustimmung für ihr Anliegen. Überall in Friesland gerieten die Reiter ins Hintertreffen, überall würden Wege versperrt, ganze Wälder pferdefrei gehalten. Doch konkret geht es nun um Friedrichsfeld.

Das frühere Bundeswehr-Übungsgelände soll als Ausgleichsfläche für den Bau der Küstenautobahn dienen. Die Pläne waren von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Varel und Bockhorn vorgestellt worden (die NWZ  berichtete). Marina Otto: „Uns war sofort klar, dass wir dagegen angehen müssen.“ Denn Friedrichsfeld sei nicht nur für Spaziergänger, Radfahrer und Hundehalter ein kleines Paradies. Auch für die Reiter böten sich ideale Möglichkeiten abseits von Autostraßen, wie sie fast in der Region nicht mehr zu finden seien.

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Auf dem alten Flugplatz hat sich eine vielfältige, spezielle Natur mit Tümpeln für Amphibien, mit weitflächigen Orchideenstandorten entwickelt. Das Ziel der Interessengemeinschaft ist darum auch klar: „Wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist“, im ruhigen Einklang zwischen Mensch, Flora und Fauna.

Werden die Pläne so umgesetzt wie vorgesehen, wird das ganze, rund 260 Hektar große Gelände eingezäunt, mit wenigen Toren für Fußgänger und Radfahrer. Der südliche Bereich wird während der Brut- und Setzzeit für alle komplett gesperrt. Die Interessengemeinschaft fordert nun: „Das Gelände soll auch für Pferd und Reiter zugänglich bleiben.“

Klagen über kaputte Wege sind den Pferdefreunden bekannt. Darum bieten sie selbst an, Vignetten („Nummernschilder“) zu verwenden, um in Problemfällen erkennbar zu sein. Das wäre auch eine Einnahmequelle für die Kommunen. Bislang sahen sich die Reiterinnen auf fast verlorenem Posten: „In Friesland haben wir keine Lobby, dieser Landkreis ist nicht reiterfreundlich.“ Doch jetzt wächst die Unterstützung auch auf der eigenen Facebook-Seite. Für Informationen steht Marina Otto von der Interessengemeinschaft unter Telefon 04451/96 97 90 zur Verfügung.

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