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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Entwässerung: Rentner restaurieren altes Siel

09.07.2013

Varel Sieben Vareler Rentner, die sich einmal in der Woche zu einer Stammtischrunde in der Gaststätte am Vareler Hafen treffen, haben jetzt ein historisches Sielbauwerk restauriert.

Dieses Bauwerk befindet sich in der Nähe des Zusammenflusses der beiden Leken, gegenüber der Westkaje des Vareler Hafens. Es diente dazu, einen direkten Zufluss aus der Leke in das Hafenbecken für Spülzwecke zu ermöglichen. Mit einer Handkurbel konnte man das jeweilige Sieltor, das die Durchflussöffnung versperrte, öffnen.

Da das Sielbauwerk altersbedingt ziemlich marode war, überlegten sich die Rentner, sich an den Entwässerungsverband als Betreiber zu richten und vorzuschlagen, das Siel ehrenamtlich zu restaurieren. Der Entwässerungsverband sagte die Finanzierung der Materialkosten zu und die Rentner machten sich an die Arbeit. Zu der Rentner-Mannschaft gehören Harm Wilken, Hermann Alberts, Uwe Fischer, Jochen Rätzke, Bernd Kunst, Klaus Büntemeyer und Jürgen Gebhardt.

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Das Sielbauwerk wurde vermessen, die Einzelteile wurden aufgelistet und bestellt. Landwirts Eckhard Cordes rückte mit einem kleinen Kran an und hob die Sieltore inklusive der Betätigungsmechanik heraus und brachte sie zu einem Montageplatz.

Dort wurde das Bauwerk in alle Eintelteile zerlegt, das alte Holz entsorgt, die Stahlteile entrostet, die mechanischen Teile gesäubert und neu gefettet. „Nachdem die bestellten Teile wie Eichenholz, Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben geliefert waren, wurde gemessen, gesägt, gebohrt, geschraubt und gestrichen, und aus Alt wurde Neu“, berichtet Klaus Büntemeyer. Während dieser Arbeiten hat der Entwässerungsverband das Mauerwerk des Sieles neu verfugt und einige Steine ausgetauscht.

Als die Tore restauriert waren, hat Eckhard Cordes sie in das Sielbauwerk eingelassen und die Kurbelmechanik wurde am fest eingemauerten Träger festgeschraubt. Ein Test zeigte allen Beteiligten die einwandfreie Funktion des Bauwerks.

Da die Funktion des Sielbauwerks wieder gegeben ist, könnte somit Lekenwasser in den Hafen gelassen werden. „Allerdings müssten dafür die Durchlässe an der Hafenseite in Ordnung gebracht werden“, so Büntemeyer.

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