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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

KURATORIUM: Rinderseuchen sind auf dem Rückzug

12.09.2009

JEVER Rinderseuchen wie Herpesinfektion und Blauzungenkrankheit sind in der Region Friesland-Wilhelmshaven-Wesermarsch zwar auf dem Rückzug. „Der Landkreis Friesland und die Stadt Wilhelmshaven sind allerdings in Niedersachsen Schlusslicht bei der Anzahl der Betriebe, die anerkannt frei sind von einer Infektion mit dem Herpesvirus der Rinder – wir müssen weiter daran arbeiten“, betonte Dr. Norbert Heising, Geschäftsführer des Zweckverbands Veterinäramt Jade-Weser, am Donnerstagabend in der Mitgliederversammlung des Kuratoriums Tierseuchenbekämpfung im Schützenhof in Jever.

Eine Trendwende sei erkennbar: Die Veterinäre rechnen damit, dass in diesem Jahr weitere 7,5 Prozent aller Höfe als frei vom Herpesvirus anerkannt werden. Betriebe, in deren Rinderbestand das Herpesvirus weiter grassiert, bekämen massive Probleme, weil die Tierseuchenkasse die Impfbeihilfe Mitte 2010 halbieren wird und befallene Rinder nicht in herpesfreien Gebieten in den Handel gebracht werden dürfen, berichtete Heising. „Daher ist es richtig zu prüfen, ob befallene Tiere notgeschlachtet werden sollten“, sagte er.

Dank der Massenimpfungen gegen die Blauzungenkrankheit ist in diesem Jahr im Verbandsgebiet kein einziger Fall dieser Seuche aufgetreten, so Heising. Im Oktober werde entschieden, ob die Impfpflicht aufgehoben wird.

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Von der Virusdiarrhoe seien etwa ein bis zwei Prozent aller Rinder befallen, so Heising. Beizukommen sei der Virusinfekion nur, indem dauerhafte Virusausscheider ausgemerzt werden. Zu Dauerausscheidern werden Rinder, die bereits im Mutterleib mit dem Virus angesteckt wurden. Solche Tiere erkranken selbst nicht, sind aber eine stete Gefahr für den Bestand.

Heising berichtete zudem, dass das Veterinäramt die Einhaltung der EU-Vorschriften zur Führung des Tierbestands kontrollieren müsse. „Dabei geht es um viel Geld“, betonte der Veterinär. Werde etwa eine Hofkontrolle verweigert, käme es zum Wegfall aller Prämien.

Im zweiten Teil des Abends berichtete Tierarzt Dr. Heiko Iben aus dem Wangerland über Schäden bei Tieren durch Parasiten wie Leberegel und Magen-Darm-Würmer sowie deren erfolgreiche Bekämpfung. Bei den Wahlen wurden Jens Damm, Heino Lehmhus (Vorsitzender) und Kreislandwirt Hartmut Seetzen in den Kuratoriums-Vorstand gewählt.

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