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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Wirtschaft: „Es gibt im TCN kein Internet-Problem“

05.08.2017

Roffhausen „Im Technologie-Centrum Nordwest (TCN) in Roffhausen gibt es kein Internet-Problem“, sagt Manfred Buss und widerspricht dem Vorsitzenden des Industrieclubs Roffhausen, Ronald Brandes. Der hatte beim Besuch des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Werner Kammer über „schlechtes Internet“ in Roffhausen geklagt und auch Kritik an der Anbindung des Standorts an öffentlichen Personennahverkehr geübt. Besonders für studentische Mitarbeiter der Jade-Hochschule sei das TCN-Gelände mit Bussen nur unzureichend erreichbar.

Manfred Buss, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender in Schortens, außerdem Mitglied der TCN-Marketinggesellschaft und selbst mit einem Betrieb im TCN ansässig, wertet Brandes Aussagen als „Wahlkampfgeplänkel“. Er kenne keinen Betrieb in Roffhausen, der sich über zu langsames Internet beschwert, sagt Buss. IT- und Kommunikationsfirmen wie Arvato oder Sykes könnten ohne schnelles Internet gar nicht arbeiten.

Breitbandausbau 2018

Der Landkreis sei dabei, schnelles Internet in die Region zu bringen, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Udo Borkenstein. Letzte „weiße Flecken“ sollen bis Ende 2018 verschwunden sein. Aus einem Bundesprogramm erhält der Landkreis 4,8 Millionen Euro für Breitband.

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Auch was die Anbindung des Industrie- und Gewerbefläche an öffentliche Verkehrsmittel betrifft, seien ihm keine Beschwerden der Gesellschafter oder ansässiger Firmen bekannt. Dadurch, dass das Land den Landkreisen die Entscheidung über das Geld für den ÖPNV übertragen habe, ergeben sich viele Möglichkeiten einer Neuregelung. Buss und Borkenstein erinnerten daran, dass bereits an einem neuen Nahverkehrskonzept gearbeitet wird. „Aber Roffhausen ist nicht Hannover oder Oldenburg“, so Borkenstein. Auch künftig könne man das TCN sicher nicht im Halbstundentakt mit Bussen ansteuern.

Die Neuausrichtung der Marketinggesellschaft für das TCN sei angeschoben. Der Industrieclub, der laut Buss und Borkenstein gemäß einer „alten Vereinbarung“ selbst keine j Beiträge in die Marketinggesellschaft einbringe, versuche schon lange, über seinen Präsidenten seinen Einfluss zu erhöhen. „Uns interessiert, welche Leistungen der Industrieclub erbringt und womit diese verrechnet werden“, so Borkenstein.

Auch an der Personalie Holger Ansmann als Geschäftsführer des TCN-Marketing lässt die SPD keinen Zweifel: „Ganz gleich, welches Parteibuch – Ansmann kennt sich aus mit dem Standort, ist bestens vernetzt und gerade jetzt mit Blick auf den Eigentümerwechsel eine wichtige Person“, so Buss. Gerade jetzt sei es wichtig, dort jemanden zu haben, der für Kontinuität steht.

Die CDU-Kreistagsfraktion hält der SPD unterdessen vor „sich ich in dieser Sache wegzuducken“. Wie der Interessenskonflikt Ansmanns zwischen Parteipolitik für und in Wilhelmshaven und Wirtschaftsförderung in Friesland aufzulösen sei, habe die SPD nicht beantwortet, sagt der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Jens Damm.

Hohe Entschädigung?

Auch wirft die CDU die Frage auf, ob Ansmann für seine Tätigkeit als Geschäftsführer der TCN-Marketing finanziell entschädigt wird. „An dieser Stelle sind wir maximal irritiert“, sagt Axel Homfeldt. „Jahrelang wurde uns erzählt, dass die Geschäftsführung nicht vergütet werde. Nun stellt sich heraus, dass die GmbH eine Aufwandsentschädigung zahlt.“ Diese sei so hoch, dass Ansmann sie als Nebentätigkeit zu seinem Landtagsmandat angeben müsse. Die CDU fordert, schnell Klarheit zu schaffen.

Homfeldt wies erneut darauf hin, dass sich Holger Ansmann unbestreitbar Verdienste erworben habe. „Aber man kann nicht immer wieder mit der Vergangenheit argumentieren, wenn man die Zukunft gestalten will.“

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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