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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Windenergie: Rund 4500 Windräder sollen 20 Gigawatt Strom liefern

22.01.2016

Jever /Wangerland Windkraftgegner und Befürworter standen sich am Mittwochabend bei der Podiumsdiskussion von Nordwestradio unter dem Motto „Kampf gegen Windmühlen? Warum immer mehr Bürger gegen Windräder auf die Barrikaden gehen“ unversöhnlich gegenüber.

Und zwischen den Fronten standen Christoph Schmidt-Eriksen, Referatsleiter des Umweltministeriums Hannover, und Dr. Martin Dehrendorf, Abteilungsleiter Planung und Infrastruktur des Landkreis Friesland.

Wie mehrfach berichtet, fordern die Bürgerinitiativen „Lebenswertes Jever“, vertreten durch Vorsitzende Babette Burchards, und „Weitblick Sandelermöns“ mit Elisabeth Schröder sowie  Harald Frauenknecht vom Verein „Vernunftkraft Niedersachsen“ größere Abstände von Windrädern zu Wohnhäusern als in den vorläufigen Planungen angedacht. „Abstände von 1000 Metern bedeuten für uns schon ein Zugeständnis“, betonte Babette Burchards in der Diskussion. Und Ärztin Elisabeth Schröder verwies auf massive gesundheitliche Beeinträchtigungen von Windrädern – von Schlafstörungen über Tinnitus und Übelkeit bis zu Depressionen.

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„Sicher gibt es Menschen, die etwas fühlen, was andere nicht fühlen“, konterte  Wolfram Axthelm, Sprecher des Bundesverbands Windenergie (BWE). Man müsse solche Ängste und Befürchtungen ernst nehmen, deshalb habe die Windbranche ein Gutachten der Uni Halle dazu mitfinanziert.

Schmidt-Eriksen vom Umweltministerium betonte, dass Ziel des Landes sei, mit dem Ausbau der Windenergie und leistungsstärkeren Anlagen die absolute Zahl von Windrädern zu reduzieren: Rund 4500 sollen es in einigen Jahren nur noch sein, die aber 20 Gigawatt Strom produzieren.

Für Dr. Martin Dehrendorf bedeutet das, dass gerade Forschungsvorhaben wie südlich von Wiefels erforderlich sind – dort würden dann verträgliche Windräder getestet. Wichtig für die Windkraftgegner: Dehrendorf wies darauf hin, dass der geplante Windpark zwischen Abfallwirtschaftszentrum und B 210 einen Abstand von 1000 Metern zum nächsten Wohnhaus einhält und zum jeverschen Wohnviertel Lükenshof sogar 1300 Meter.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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