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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Denkmal: Saal bald keine Baustelle mehr

29.06.2012

VAREL Der große Sitzungssaal im Amtsgericht Varel ist weiter eine Baustelle – aber der unfertige Zustand wird sich bald ändern. Gegenwärtig sind wieder Handwerker in dem historischen Saal tätig, um das frühere Aussehen zu vollenden. Was die Handwerker und Restauratoren in dem Gebäude alles geschafft haben, können sich Bürger am Sonntag, 15. Juli, ab 11 Uhr zum Sommerfest des Fördervereins zur Wiederherstellung des großen Sitzungssaals anschauen. Die Besichtigungsmöglichkeit ist Bestandteil des Varel-Dangast-Tags.

Restaurator Klaus Thönes hat mittlerweile die nach Osten weisende Wand mit dem großen Fenster vollständig bemalt. Sie zeigt, wie die übrigen Wände später einmal aussehen können.

Heizung in der Wand

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Am Donnerstag haben Harald Treptow und Heiner Deterts für die Firma Dirksen aus Pewsum eine Balustrade aus Eichenholz eingebaut, die die Zuschauerempore im „Obergeschoss“ abtrennt. „Wir sind davon sehr angetan“, sagte Alfred Renze, Vorsitzender des Fördervereins. Als nächstes soll ein Leuchter installiert werden, der ebenfalls zum Sommerfest zu besichtigen ist. Der Leuchter wurde neu konstruiert, das es keine Unterlagen gibt, aus denen der ursprüngliche Leuchter hätte entwickelt werden können. „Und das Staatliche Baumanagement hat die Mittel für den Einbau einer Wandheizung freigegeben“, freute sich Amtsgerichtsdirektor Jörg Duvenhorst, der zugleich stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins ist. Die Wandheizung soll an der zum Flur gelegenen Seite des Saales eingebaut werden. Um den großen Saal zu heizen, würden die an der Fensterseite liegenden Heizkörper nicht ausreichen. Und an der Wand sollen aus Gründen des Denkmalschutzes keine aufgestellt werden.

Bei einer Baubesprechung mit Architekt Johann Boner wurde jetzt auch der Antrag auf Auszahlung der 80 000 Euro Fördersumme formuliert, die der Kulturstaatsminister Bernd Neumann auf Vermittlung von MdB Hans-Werner Kammer (Zetel) dem Förderverein versprochen hat. Von dem Geld sollen auch die Seitenwände des Saals im historischen Stil bemalt werden.

Zur Erinnerung: Das Amtsgericht in Varel verfügt über ein bauhistorisches Kleinod, das einmalig in der Region ist. Es handelt sich um den großen Sitzungssaal, der in seiner ursprünglichen Form farbenprächtig ausgemalt und mit einer hölzernen Kassettendecke geschmückt war. Seit sechs Jahren bemüht sich ein Förderverein, den in den 60er Jahren durch Einbauten verunstalteten Raum in seiner ursprünglichen Form herzustellen. Das mehrere hunderttausend Euro teure Projekt ist schon sehr weit fortgeschritten. Zunächst war die Kassettendecke freigelegt worden.

Verständnis jener Zeit

Das Amtsgericht ist 1870/71 erbaut worden. Der Sitzungssaal entspricht dem politischen Verständnis jener Zeit. Er soll nach seiner Fertigstellung auch kulturellen Zwecken dienen, etwa für Lesungen und Konzerte. Das hat die Justiz mehrfach bekräftigt.

 @ Mehr Infos unter http://www.NWZonline.de

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Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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