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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Technikgeschichte: Säge-Historie geht in die Verlängerung

13.07.2013

Upjever Dank etlicher Sponsoren kann der Sägeschuppen des Vereins „Gattersäge Upjever“ bald buchstäblich in die Verlängerung gehen: Die Sägemüller, die aus Platzmangel einige historische Gerätschaften zur Holzbearbeitung auswärts eingelagert haben, wollen die Technik bald im Betrieb in Upjever präsentieren können.

Doch dazu muss der im Jahre 2008 für den Betrieb der Gattersäge gegen­über der Krongutscheune der Revierförsterei errichtete Sägeschuppen um 14 Meter verlängert werden. Kosten von 30 000 Euro hat Vereinsvorsitzender Klaus Homola dafür ausgerechnet, rund 20 000 Euro hat der Verein inzwischen zusammen. Am Freitag lud Homola Vertreter der Stadt Schortens, des Landkreises, der Forstbetriebsgemeinschaft, der Ja-Wir-Stiftung und weitere private Unterstützer, die die Sägemüller und ihr Projekt mit gemeinsam 13 000 Euro förderten, zu einem Dankeschön-Frühstück ins Forsthaus ein.

Die rund 100 Jahre alte Horizontal-Gattersäge ist ein technisches Unikat. Die Säge verarbeitet Baumstämme zu Brettern oder Balken. In Bewegung gebracht wird das Gerät über diverse Transmissionsriemen, Schwungrad und Pleuelstangen, angetrieben von einen Elektromotor. Viele Jahre lang schlummerte die Maschine im Dornröschenschlaf. Über den Jeverländischen Altertums- und Heimatverein geriet der Ende 2005 gegründete Verein „Gattersäge Upjever“ an das technische Unikum aus Rispel. Um Wartung und Betrieb der Gattersäge kümmern sich inzwischen mehrere ausgebildete ehrenamtliche Sägemüller. Jedes zweite Wochenende vom Frühjahr bis zum Herbst bietet der Verein alle 14 Tage, so auch an diesem Wochenende wieder von 11 beziehungsweise 13 bis 16 Uhr ein Schausägen an. Darüber hinaus ist die Gattersäge in das Bildungskonzept der nachhaltigen Waldwirtschaft einbezogen worden, das der Verein zusammen mit der Forstverwaltung entwickelt hat.

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„Doch mit dem Sägen allein ist es nicht getan“, sagt Klaus Homola. „Das Holz muss ja auch weiter be- und verarbeitet werden.“ Das alles soll in dem großen Anbau geschehen, in dem die Tischlerei mit alten Tischlereimaschinen einziehen soll, die dann ebenfalls von Mitgliedern dem Publikum vorgeführt werden. Noch in diesem Jahr soll mit dem Bauvorhaben begonnen werden.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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