• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Aus der Not heraus gegründet

21.10.2019

Sande Wenn es nach dem Gemeindesportbund gegangen wäre, dann hätte Sande heute eine hoch moderne Sporthalle im Gewerbegebiet. Obwohl – hoch modern? Die wäre heute ja auch schon in die Jahre gekommen... Auf jeden Fall gab es diese Idee. „Völlig ab von jeder Realität, das hätte Millionen gekostet, die wir nicht hatten“, berichtete der ehemalige Gemeindedirektor Hermann Pichert.

Auch wenn nicht alles umgesetzt wurde, was es an Ideen gab, der Sportbund sei als Dach für gut ein Dutzend Sander Sportvereine eine „Erfolgsgeschichte“, darin waren sich bei der 50-Jahr-Feier alle einig. Vorsitzender Michael Ramke begrüßte neben den Vereins-Vertretern und Pichert als Festredner auch Minister Olaf Lies (SPD) als Schirmherrn, Landrat Sven Ambrosy, Bürgermeister Stephan Eiklenborg und den Kreissportbundvorsitzenden Kai Langer.

Pichert berichtete, dass der Gemeindesportbund aus der Not geboren wurde: Sande wuchs, in kürzester Zeit entstanden etliche Neubaugebiete, denn in Wilhelmshaven war Wohnraum knapp und teuer. Sande profitierte, hatte allerdings auch das Nachsehen, weil im Nu die Infrastruktur eng wurde. Bei wachsendem Sportbewusstsein schnellten die Mitgliederzahlen der Vereine in die Höhe – doch es gab zu wenige Hallen, zu wenig Platz, zu schlechte Ausstattung. „Die Gemeinde war überfordert“, so Pichert.

Es war Klaus Bünting, der den GSB als Dachorganisation gründete: Zur gerechten Verteilung der Hallen- und Platzzeiten, um Zuschüsse zu beantragen und als Sprachrohr gegenüber Rat und Verwaltung. Später kamen auch Verwaltung und Betrieb der Berliner Halle – heute „Klaus-Bünting-Halle“ – hinzu.

Neben der Geschichte des Gemeindesportbunds stand die Bedeutung des Vereinssports in der Gesellschaft im Mittelpunkt. Lies nannte den Sportverein einen wichtigen Begegnungsort und „Grundlage der Integration“. „Dafür muss man gar nicht aus dem Ausland kommen, man muss nur mal in eine andere Stadt ziehen.“ Eiklenborg nannte das Vereinsleben eine „hervorragende Demokratieschule“. Doch die Sportvereine leiden unter Mitgliederschwund und müssen sich neu aufstellen, betonte Langer. Zwar spielt der Gesundheitssport eine zunehmend wichtige Rolle, zugleich müsse das Angebote aber für alle Generationen attraktiv sein. Ambrosy bezeichnete die Sportförderung als gesellschaftliche Aufgabe, um den Zusammenhalt zu stärken.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.