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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Bautrupps machen sich nachts an die Arbeit

31.07.2019

Sande Gebaut wird an der Bahnstrecke auch zwischen dem Bahnhof Sande und dem Bahnhof Wilhelmshaven. Dort wird ebenfalls elektrifiziert und auch dort wird die Leit- und Sicherungstechnik modernisiert. Zudem wird es eine kleine Spurplanänderung im Bahnhof Wilhelmshaven geben, erläuterte Projektleiterin Jutta Heine-Seela von DB Netze.

Auf diesem Abschnitt Sande-Wilhelmshaven werden aktuell Kabeltiefbaumaßnahmen erledigt und Oberleitungsmasten gegründet. Die Kabeltiefbauarbeiten ziehen sich bis in den Bahnhof Sande hinein (die NWZ berichtete). Gearbeitet wird dort vor allem nachts: Sobald der letzte Zug aus Wilhelmshaven und der letzte Zug aus Sande durch sind, haben die Arbeiter Zeit zum Bauen.

Auch die historische Klappbrücke über dem Ems-Jade-Kanal muss elektrifiziert werden, so Heine-Seele. Das sei eine Besonderheit, diese Brücke in die Oberleitungen mit einzubinden und die Oberleitungen mit wegzuklappen. Für die Kabelverlegearbeiten musste am Kanal ein neuer Düker gebaut werden. Dort sind bereits „Start- und Zielgrube“ gebaut. Das sei eine ziemlich große Maßnahme auf einer kleinen Fläche.

Hinzu kam, dass in dieser Ecke kreuz und quer Kabel und Leitungen liegen. Die Verkabelung sei wiederum wichtige Voraussetzung für die Inbetriebnahme des neuen elektronischen Stellwerks in Sande nächstes Jahr im März – wichtiger Bestandteil des neuen Bahnhofs Sande.

Damit entfällt dann auch das alte Stellwerk an der Luisenstraße in Wilhelmshaven. Das hohe Gebäude wird abgerissen, der Bahnübergang Luisenstraße mit all seinen verkehrstechnischen Schwierigkeiten wird dann ebenfalls umgebaut.

Die Fußgängerbrücke in Bant, eine unter Denkmalschutz stehende Eisenkonstruktion, ist ebenfalls eine Maßnahme in diesem Gleisbauabschnitt. Die Brücke wird erhalten, muss aber angehoben werden, weil die Elektrifizierung drunter durch muss. Dazu wird die Brücke in drei Teilen abgebaut, von der Bahn abtransportiert, von der Stadt Wilhelmshaven weit außerhalb des Wohngebiets saniert und schließlich auf von der Bahn erneuerte und erhöhte Fundamente wieder aufgesetzt.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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