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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Mittelbahnsteig: Baupläne widersprechen sich

07.03.2019

Sande Der Fahrgastverband Pro Bahn Ems-Jade setzt sich weiter für die Wiederherstellung des Mittelbahnsteigs im Bahnhof Sande ein: Denn „bereits geringfügige Verspätungen, aber vor allem künftige Verbesserungen im Bahnverkehr, wie jetzt bereits mit dem Deutschlandtakt erkennbar, führen zu gegenseitiger Behinderung der Züge im Bahnhof Sande, wenn der derzeitige Zustand der Infrastruktur aufrechterhalten wird“, teilt Horst Waleczek von Pro Bahn mit.

Hellhörig geworden ist der Fahrgastverband, weil der derzeitige Stand der Ausbauplanung die Wiederinbetriebnahme des Mittelbahnsteigs in Sande zwar nicht vorsieht – wohl aber soll das erforderliche Areal frei gehalten werden, um bei Bedarf nachrüsten zu können.

Es gibt Widersprüche: „Der uns vorliegende Bauzeitenplan sieht die Gleisanbindung von und nach Esens zum Mittelbahnsteig vor. Nicht aber der ebenfalls vorliegende Gleisplan“, so Waleczek.

Um diesen Sachverhalt zu klären, bemüht sich Pro Bahn seit Oktober um einen Gesprächstermin mit Vertretern von DB Netz. Auch die Landesnahverkehrsgesellschaft wurde unterrichtet. „Eile ist deshalb geboten, weil noch im Lauf dieses Jahres mit der Grundsanierung der Bahninfrastruktur in Sande begonnen werden soll“, erklärt Waleczek. Auch der Bahnübergang Deichstraße für Fußgänger und Radfahrer soll durch einen Tunnel ersetzt werden – „eine gleichzeitige Nutzung als Zugang zum Mittelbahnsteig ist nicht vorgesehen und ist auch später nicht entsprechend anzupassen“.

Ein weiterer Grund dafür, die Widersprüche schnellstens zu klären: vom Bundesverkehrsministerium in Auftrag gegebene Entwurf eines Deutschlandtakts sieht die Kreuzung der Züge von und nach Esens in Sande vor. „Das ist ohne Mittelbahnsteig und ohne die entsprechenden Gleise nur dann möglich, wenn die Züge aus Oldenburg minutengenau verkehren“, sagt Waleczek.

Der Hinweis auf den möglichen späteren Bau des Mittelbahnsteigs auf dem dafür freigehaltenen Gelände sei wohl eher als Beruhigungspille gedacht. Das hält Pro Bahn für nicht verantwortungsbewusst: „Die Grundsanierung der vorhandenen Infrastruktur ohne Berücksichtigung der Bedürfnisse des künftigen Verkehrs ist nicht nachvollziehbar.“

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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