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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Drei Jahre Bauzeit für Mega-Projekt

30.10.2018

Sande Der Bau der Bahnverlegung Sande hat nun auch offiziell begonnen: Doch nicht nur die Bahnstrecke wird neu gebaut. Die Kreisstraße 312 zwischen Mariesiel und Sande, außerdem die L 815 bei den Sander Bergen und die Kreisstraße 294 zwischen Ostiem und Sande werden neue Brücken erhalten.

Neue Brücken

Die Straßen werden verschwenkt über die Gleise geführt. Die Strecke soll am Ende der Bauphase auch mit Oberleitungen für den Fahrdraht ausgerüstet werden.

Wer sich die Bauarbeiten „live“ ansehen und sich über das Projekt und technische Details informieren will, kann das nun auch in einem Infocontainer mit Aussichtsplattform tun, den die Bahn am Ems-Jade-Kanal zwischen Sande und Mariensiel aufgestellt hat. Zwei fest installierte Fernrohre sind in beide Richtungen der künftigen Bahnstrecke ausgerichtet.

„Bei der Umsetzung des Bauabschnitts setzen wir auf Zusammenarbeit mit Baufirmen, Anwohnern und unmittelbar Betroffenen“, sagte die Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn, Manuela Herbort. Ziel sei ein „verträglicher Ablauf der Bauarbeiten“. Aber Einschränkungen durch Baulärm, Staub und Dreck lasen sich trotzdem nicht immer vermeiden. Wer Grund zur Kritik habe, kann sich jederzeit an die Bahn wenden.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Enak Ferlemann, erinnerte an die Überlegungen, die mit dem Tiefwasserhafen und dem vermehrten Gütertransport seinerzeit überhaupt erst zum Ausbau der Bahnstrecke und letztlich zur Bahnumfahrung Sande geführt haben.

Dank an J. Wesselmann

Nun, da die Langsamfahrstrecken beseitigt sind und das Seehafen-Terminal an die Eisenbahnsysteme angeschlossen ist, geht es darum, die gesamte Strecke zweigleisig anzulegen, zu elektrifizieren und Sandes Ortskern vom Güterverkehr zu entlasten. „Die zwei Gleise sind schon auf Zuwachs geplant“, so Ferlemann in Anspielung auf einen Ausbau des Jade-Weser-Ports. „Wir haben die Zukunft schon mit eingebaut.“

Olaf Lies dankte den Planern der Strecke und ganz besonders Sandes Alt-Bürgermeister Josef Wesselmann, der die Bahnverlegung in seiner Amtszeit „zu seinem Projekt gemacht hat“. Auch die Flächeneigentümer, die mithalfen, Lösungen für die Landwirte zu finden, deren Flächen zum Teil zerschnitten oder versiegelt werden, haben dazu beigetragen, dass die Bahnverlegung nun gebaut werden kann.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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