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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Keiner will den Fenster-Auftrag haben

20.06.2018

Sande Feuerwehrhaus statt Straßensanierung: Darauf lässt sich der Beschluss verkürzen, den die Sander Ratsmitglieder nun im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss getroffen haben. Weil die geplante Erweiterung des Feuerwehrhauses in Neustadtgödens rund 560 000 Euro kosten wird – und damit etwa 90 000 Euro mehr als zunächst geplant – soll die überplanmäßige Ausgabe durch die nicht mehr in diesem Jahr vorgesehene Sanierung der Posener Straße gedeckt werden.

Mit den Erweiterungsarbeiten für das Feuerwehrhaus soll nach den Sommerferien begonnen werden, sagte Klaus Oltmann von der Gemeinde Sande. Fertigstellung wird voraussichtlich im Februar oder März sein.

Erhebliche Mehrkosten

Die Mehrausgaben resultieren überwiegend aus den Preissteigerungen der vergangenen Monate und neuen Vorgaben – unter anderem zu Arbeitsschutzbestimmungen, die zwingend zu erfüllen sind, um das Projekt genehmigt zu bekommen. Zudem muss eine Garage entgegen erster Planungen nun doch erweitert werden, um für den Einsatzbetrieb vorhandene Anhänger unterstellen zu können.

Der Ausschuss stimmte dem Vorschlag der Verwaltung zu – übte aber Kritik am Planungsbüro, das offensichtlich auch bei dem zuvor ebenfalls beschlossenen Umbauarbeiten des Gemeindehauses Neustadtgödens in eine Kindertagesstätte manche Auflagen nicht hinreichend beachtet zu haben scheint.

Denn auch das aktuell zweite geplante Umbau-Projekt in Neustadtgödens wird deutlich teurer als veranschlagt: 660 000 Euro statt 520 000 Euro soll der Umbau des Gemeindehauses kosten. Zwar gibt es für den Umbau in eine Kindertagesstätte entsprechend der neu geschaffenen Plätze einen Landeszuschuss; der wiederum fällt aber geringer aus als geplant. Statt 207 000 Euro wird es wohl nur 180 000 Euro geben, so Oltmann.

Auch in diesem Fall sollen die Mehrkosten von der aufgeschobenen Sanierung der Posener Straße gedeckt werden.

Engpass bei Herstellern

Großes Problem ist neben den Kosten, überhaupt erst einmal Betriebe zu finden, die den Auftrag haben wollen beziehungsweise übernehmen können: „Wir haben zehn Firmen aufgefordert, Angebote für die Fenster abzugeben – kein Lieferant hat bisher ein Angebot gemacht“, sagte Oltmann. Nun wolle man noch einmal 15 Firmen anschreiben. „Somit verlieren wir weitere vier Wochen für den Bau.“ Denn ohne Fenster geht innen den Bau nicht weiter.

Der Engpass liegt Oltmann zufolge bei den Herstellern. Ursprünglich war September als Termin für die Fertigstellung im Gespräch, dann Mitte November. Auch dahinter steht nun ein Fragezeichen.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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