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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Erste Infoveranstaltung: Auch Sande will Fairtrade-Siegel

03.02.2020

Sande Nach Jever und dem Wangerland will auch die Gemeinde Sande „Fairtrade-Town“ werden und das Zertifizierungsverfahren durchlaufen. Ein entsprechender Ratsbeschluss ist im Dezember gefallen. Jetzt fand die erste Infoveranstaltung statt.

Fairer Handel

Als „fairer Handel“ wird bezeichnet, wenn Erzeugern für ihre Produkte ein festgelegter Mindestpreis bezahlt wird, zudem sind in der Produktion Umwelt- und Sozialstandards vorgeschrieben. Um den Titel „Fairtrade-Gemeinde“ zu erhalten, sollen im Rathaus künftig nur noch fair gehandelter Kaffee und ein weiteres Produkt aus fairem Handel genutzt werden.

Weitere Kriterien sind, dass auch in mindestens vier Geschäften und zwei Gaststätten mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten werden, dass in Schulen, Vereinen und Kirchen ebenfalls „Fair Trade-Produkte“ verwendet und Aktivitäten zum „Fairen Handel“ durchgeführt werden.

Anna-Maria Salomon, Klimamanagerin des Landkreises, referierte auf Einladung von Kirstin Anders-Pöppelmeier (Grüne) und Michael Ramke (SPD) vor knapp 20 Vertreter aus Vereinen und Institutionen.

Bei der Auszeichnung als Fairhandels-Gemeinde geht es darum, den fairen Handel mit seinen Aspekten nachhaltige Produktion, vernünftige Arbeitsbedingungen, faire Entlohnung, keine Kinderarbeit mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen.

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Dabei sind für das Zertifikat als „Fairtrade-Town“ verschiedene Kriterien zu erfüllen. So sollen Impulse für nachhaltige Beschaffung gesetzt werden, Städtepartnerschaften zum fairen Handel sollen entstehen, Aktivitäten zum fairen Handel sollen gebündelt werden. Dazu müssen Institutionen, Geschäfte, Gastronomen und Vereine gewonnen werden, die das Vorhaben unterstützen. Es geht nämlich nicht nur darum, Kaffee und Tee aus fairem Handel zu verwenden, es könnten zum Beispiel auch Fußbälle, bisher oft aus Kinderarbeit, künftig aus fairem Handel bezogen werden. Salomon nannte mehrere Beispiele.

In Sande ist der Aspekt regionale Erzeugung wichtig – und „Ist das besser als Bio?“ war ebenfalls eine wichtige Frage. Zudem wurde diskutiert, ob es sich bei dem Zertifizierungsprozess nicht nur um ein unnütz teures Verfahren handelt, dessen Ziel am Ende fragwürdig bleibt.

Eine Steuerungsgruppe, zu der neben Anders-Pöppelmeier und Ramke auch Vertreter von Bürgerverein, Siedlergemeinschaft, evangelischer und neuapostolischer Gemeinde gehören, will nun über Maßnahmen zu beraten.

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